Stadt will Handyparken ermöglichen

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Symbolbild

Die Bürger sollen ab November Parkscheine mit dem Smartphone lösen und bezahlen können.

Schwäbisch Gmünd. Die Stadt Gmünd will ein System einführen, mit dem Autofahrer per Handy ihre Parkgebühren bezahlen können. Dieses System stellt die Verwaltung am Mittwoch dem Gemeinderat vor. Sinn des Systems ist es, zusätzlich zum bisherigen Lösen eines Parkscheins mit Bargeld zu ermöglichen, mit dem Smartphone den Parkschein zu lösen und zu bezahlen. Starten soll dieses neue Bezahlsystem am 1. November.

Die Stadt hat als Anbieter eines solchen Systems „Smartparking“ ausgesucht. Dies ist ein eingetragener Verein, in dem zurzeit acht Anbieter organisiert sind. Diese acht Firmen bieten jeweils eine App an, die der Smartphone-Nutzer kostenlos herunterlädt. In der App muss der Autofahrer Name, Anschrift, und Kennzeichen des genutzten Fahrzeugs angeben. Gezahlt wird am Ende des Monats per Rechnung.

Bislang konnten Parkscheine nur mit Bargeld gelöst werden. Der Nachteil ist dabei, dass der Autofahrer immer Kleingeld bei sich haben muss. Dies ist beim Bezahlen mit dem Handy anders. Den Parkvorgang startet der Autofahrer mit der App. Er muss dabei die Tarifzone auswählen, in der er parkt. Diese Auswahl wird von den App-Anbietern unterstützt. Zusätzlich zum Bezahlen ohne Kleingeld kann der Autofahrer das Parken bis zu einer Höchstparkdauer von 60 bzw. 90 Minuten aus der Kneipe, dem Kino oder aus dem Wartezimmer beim Arzt verlängern. Das Handyparken ist ein zeitgemäßes Angebot für Smartphone-Nutzer, sagt die Stadtverwaltung. Ähnliche Angebote gebe es bereits in Aalen, Schorndorf und vielen weiteren Städten. Es ist eine Alternative zum Bezahlen des Parkschein mit Bargeld. Die Parkscheinautomaten jedoch bleiben erhalten. Sie werden weder ersetzt noch wird ihre Anzahl verringert. Auf die Stadt Gmünd kommen durch das Handyparken keine Kosten zu. Die Verwaltung wird über dieses neue Angebot am kommenden Mittwoch die Gmünder Stadträte informieren. mil

Weitere Punkte auf der Tagesordnung der Sitzung ab 16 Uhr im Stadtgarten sind die Sanierung der Ortsdurchfahrt Hussenhofen und ein Name für die Straße beim Klosterhospiz der Franziskanerinnen. Zudem dankt die Stadt an diesem Mittwoch dem früheren Landrat Klaus Pavel für seine Leistungen und seine Arbeit als Kreischef.

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