Städtepartnerschaft wieder mit Leben füllen

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Gmünd feiert 2022 Freundschaften: 50 Jahre Barnsley, 45 Jahre Antibes, 30 Jahre Székesfehérvár und Bethlehem und 20 Jahre Faenza.

Schwäbisch Gmünd

In Sachen Städtepartnerschaften hat Gmünd im Jahr 2022 viel vor. Die Pläne stellten am Mittwoch Anna Klamann und Carolin Kraut für die Stadt und David Sopp für den Verein Städtepartnerschaft den Stadträten des Verwaltungsausschusses vor. So viel vorab: Alle fünf Partnerstädte werden beim Jubiläumswochenende 175 Jahre Städtepartnerschaft vom 8. bis zum 10. Juli dabei sein.

Mit Barnsley feiert Gmünd 50-jährige Partnerschaft. Die Stadt in Nordengland habe ihr Zentrum komplett neu aufgestellt. Klamann und Kraut zeigten Vorher- und Nachher-Bilder. Sie berichteten, dass Oberbürgermeister Richard Arnold im November Barnsley besucht habe und der Enthüllung eines Denkmals für an Covid Verstorbene beiwohnte. Einen Gegenbesuch der Bürgermeisterin von Barnsley in Gmünd wird es im April geben.

Mit Antibes feiert Gmünd 45 Jahre Freundschaft. Am 3. Oktober gibt es deshalb eine Matinee im Prediger. Dazu sei für diesen 3. Oktober ein Tag der deutsch-französischen Freundschaft ausgerufen worden. Weitere Ideen: Antiber und Gmünder Hockey-Mannschaften sollen zusammengebracht werden. Im Oktober wird es einen Austausch der Musikschule geben, und im Vorfeld am 8. Juli einen Abend mit Jazz-Musikern aus Antibes.

Die Partnerschaft mit dem amerikanischen Bethlehem hat in den vergangenen Jahren nicht richtig gelebt. Hier zeichnet sich eine Änderung ab, sagen Klamann und Kraut. Mehr als 30 Anfragen für Brieffreundschaften gebe es aus Bethlehem. Im Juli/August soll es einen Schüleraustausch mit der Stadt in Pennsylvania geben. Regelmäßigen Kontakt haben Klamann und Kraut inzwischen mit der Referentin des Bürgermeisters, Stephanie Augello. Ab August 2022 wird Bethlehem eine Stelle für Städtepartnerschaften schaffen. Das historische Bethlehem habe sich um eine Aufnahme ins Unesco-Weltkulturerbe beworben, berichten die Beauftragten für Städtepartnerschaften.

Was noch in Sachen Partnerstädte? Im Mai schon wird die Schwörhaus Bigband nach Faenza fahren. Nach dem „Abend der Partnerstädte“ am 8. Juli will die Stadt am 9. Juli die Freundschaften zum Jubiläumswochenende erneut beurkunden und sie so festigen. Ebenfalls an diesem Wochenende sind die Besucher aus den Partnerstädten Gäste der „Momente der Staufersaga“. Aus Faenza und Székesfehérvár sind Tänzer, Musiker und Fahnenschwinger dabei, die bei den „Momenten der Staufersaga“ mitmachen.

Schließlich gaben Kraut und Klamann einen kleinen Ausblick auf das Jahr 2023. Ein Ballett aus Székesfehérvár wird beim Gmünder Neujahrsempfang 2023 dabei sein. Von der Musikschule in Faenza erwartet die Stadt einen Gegenbesuch. Der Schüleraustausch zwischen Schulen in Gmünd und Antibes soll wiederbelebt werden. Und die Stadt fasst einen Gegenbesuch in Bethlehem ins Auge.

In all diese Aktivitäten bringt sich Gmünds Verein Städtepartnerschaft ein, sagte David Sopp, der den Vorsitzenden Lukas Amadeus Schachner vertrat. Der Verein habe zwei Reisen nach Barnsley und nach Antibes geplant. Es fehle die persönliche Begegnung, nannte Sopp eine Erfahrung der vergangenen beiden Pandemie-Jahren. Der Verein hofft deshalb, dass sich diese Situation dieses Jahr verbessert.

An mehreren Stellen in der Stadt verweist Gmünd mit Schildern auf seine Partnerstädte in Europa und den USA.

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