Stangenwaffen erleichtern den wegen Corona nötigen Abstand

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Die Gmünder Fechter lieferten sich beim Treffen im Geschichtspark einige Scharmützel mit befreundeten Gruppen. Die "Große Schlacht" wurde wegen Corona abgesagt.

Fechter der "Ritterschaft zu Gmünd" des Staufersaga-Vereins bei Treffen im Geschichtspark Adventon.

Schwäbisch Gmünd. Acht historische Fechter der Gruppierung "Ritterschaft zu Gmünd (RzG)" vom Staufersaga-Verein machten sich auf den Weg zum Geschichtspark Adventon. Der mittelalterliche Erlebnispark befindet sich in der Nähe von Heilbronn.

Aufgrund der Corona-Verordnung musste die geplante "Große Schlacht" abgesagt werden. Stattdessen trafen sich im kleineren Rahmen nur einige Gruppen aus dem Umland, um den Geschichtspark mit historischen Darstellungen aus dem Früh- und Hochmittelalter zu beleben. Die Fechtergruppe der RzG unter Leitung von Trainer Sergej Ermolaev nutzte die Gelegenheit, um mit befreundeten Gruppen den Einzelkampf und vor allem das Kämpfen in Formation zu trainieren. So wurden an zwei Tagen bei glücklicherweise gemäßigten Temperaturen mit häufigem Sonnenschein viele Kämpfe mit dem großen Rundschild, Buckler, Schwert und Stangenwaffen ausgetragen – gerade die Stangenwaffen erleichterten es den Kämpfenden, den nötigen Abstand einzuhalten.

Mit vielen gesammelten Erfahrungen, aber auch einigen blauen Flecken kehrten die Teilnehmenden zurück.

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