Starkes Hardt war „nicht untätig“

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Der Bürgerverein Starkes Hardt setzt auf bewährte Strukturen.

Die Mitglieder erhalten Informationen über die Pläne für Gmünds Sonnenhügel.

Schwäbisch Gmünd. Der Bürgerverein Starkes Hardt setzt auf bewährte Strukturen. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung des Vereins, bestätigten die anwesenden Mitglieder ihren Vorstand. Somit bleibt Oliver Glass für weitere zwei Jahre Vorsitzender – sein Stellvertreter ist weiterhin Jens Ohly. Des Weiteren wurden ohne Gegenstimmen im Amt bestätigt und für weitere zwei Jahre wiedergewählt: Nino Sinesi (Kassier), Regina Schwarz (Schriftführerin) sowie Waltraud Burkhardt, Serpil Fidan und Peter Munz (alle stimmberechtigte Beisitzer).

In seinem Bericht konnte der alte und neue Vorsitzende Oliver Glass coronabedingt nur über wenige Veranstaltungen berichten, aber der Verein sei trotzdem „nicht untätig“ gewesen. Bei vielen städtischen Sitzungen zum Europaplatz, zum Familien- und Freizeitpark, zum Jugendtreff, zum Rundweg am Sonnenhügel und zur Schulbezirksänderung habe sich der Verein Starkes Hardt eingebracht. Und zusammen mit JuFuN e.V. sei der Verein maßgeblich daran beteiligt gewesen, dass das Thema Jugendtreff auf dem Hardt nicht aufgegeben worden ist, nachdem die ursprüngliche Förderzusage durch das Regierungspräsidium drastisch gekürzt wurde. Alternativen wurden geprüft und bei der Stadtverwaltung zur Diskussion gebracht. So bestehe weiter die Hoffnung, sagte Glass, dass im geplanten Familien- und Freizeitpark ein neuer Jugendtreff entstehen wird. Auch in den Rundweg auf dem Sonnenhügel hatte der Vereinsvorstand im vergangenen Jahr viel Zeit investiert. Nun steht er kurz vor der Umsetzung. Die Einweihung ist für Samstag, 2. Oktober, geplant.

Im Stadtviertel selbst habe es mehrere kleine Verschönerungen gegeben, fuhr Glass fort. So ist eine Märchenfigur an der kleinen Anlage an der Hardtstraße 54 aufgestellt, die Blumenkübel saisonal von fleißigen Mitgliedern bepflanzt und gepflegt und eine erfolgreiche Herbst- und Frühjahrsputzete auf dem Hardt durchgeführt worden.

Oberbürgermeister Richard Arnold und Baubürgermeister Julius Mihm hatten im Anschluss an Glass' Bericht eine ausführliche Powerpoint-Präsentation mitgebracht, in der sie den interessierten Zuhörer den aktuellen Stand der Planungen auf dem Hardt vorstellten. Für viele neu war die Information, dass der geplante Europaplatz mithilfe eines Förderprogramms zur Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel ein innovatives Bewässerungssystem für die Bäume und ein intelligentes Oberflächenwassermanagement erhält. Auch die Detailplanungen zum Fontainenfeld fanden bei den anwesenden Vereinsmitgliedern großen Anklang.

Vorgestellt wurde auch ein geplanter Biodiversitätspfad mit Anschluss an einen grünen Weg bis zur Weleda im Himmelsgarten und die Konkretisierungen für den Familien- und Freizeitpark mit Gorodkiplatz, Rollfeld, Schlittenhügel, Natur- und Wasserspielplatz.

Nach dem Gehörten, stand für die Vereinsmitglieder und den Vorstande fest: In den nächsten Jahren werde sich das Hardt sehr verändern – und viel an Attraktivität gewinnen.

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