Start im Rokokoschlösschen für Ende Juni geplant

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Gäste des Rokokoschlösschens können künftig auch hier auf der Ostseite sitzen, kündigen Hannes Barth und Fabian Verdenik an.
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Fabian Verdenik und Philipp Jordan wollen die Stadtgarten-Gastronomie im Team mit Hannes Barth nach und nach eröffnen. Mit diesem Konzept.

Schwäbisch Gmünd

Spätestens mit Beginn der Serenadenkonzerte auf der Remsparkbühne wollen Fabian Verdenik und Philipp Jordan als neue Pächter der Gastronomie im Congress-Centrum Stadtgarten (CCS) eröffnen: am Wochenende, 26. und 27. Juni. Derzeit gründen die beiden mit dem Gmünder Gastronomen Hannes Barth als Partner eine GmbH.

Die Vorbereitung dauert nun doch etwas länger, erklärt Fabian Verdenik, weshalb aus dem ursprünglichen Ziel, Mitte Juni zu starten, nichts wird. Er und seine Kollegen werden die CCS-Gastronomie peu à peu eröffnen. Die erste Bewirtung übernehmen sie am Freitag, 18. Juni, bei einer Autorenlesung im Remspark, wahrscheinlich aus einem Stand heraus. „Wir freuen uns, wenn wir endlich starten können“, sagt Fabian Verdenik und kündigt die nächsten Schritte an:

Das Rokokoschlösschen: Am Samstag, 26. Juni, soll das Rokokoschlösschen eröffnen, das diesen Namen behalten wird. 130 Plätze wollen Fabian Verdenik und Philipp Jordan draußen auf drei Seiten des Gebäudes für Gäste bereithalten: Richtung Westen und Süden wie bisher sowie Richtung Osten, wo der Park am schönsten sei. Drinnen werden es gut 40 Plätze sein. Die Einrichtung soll bleiben, nur in modernere Teller werden die Gastronomen investieren. Die neuen Gedecke wollen sie mit alten Schätzen kombinieren, auf die sie im Stadtgarten gestoßen sind: etwa versilberte Kelche, in denen sie sich gut Vanilleeis mit heißen Himbeeren vorstellen können.

Die Küche im Rokokoschlösschen wird „bodenständig traditionell-schwäbisch“, kündigt Fabian Verdenik an: mit Zwiebelrostbraten, Spätzle, Maultaschen und Ähnlichem aus Zutaten der Region sowie je nach Saison Spargel oder etwa Pilzgerichte. Der Koch, der bereits unter Vorpächter Safet Ljajka im Rokokoschlösschen gearbeitet hat, werde weiterhin dort tätig sein. Die neuen Pächter haben bisher insgesamt fünf Mitarbeiter aus dem „alten“ Team übernommen.

Die Bewirtung im CCS: Für dieses Jahr seien bereits etliche Veranstaltungen wie Geburtstage, Tagungen oder Weihnachtsfeiern im Congress-Centrum gebucht, bei denen das neue Gastroteam die Bewirtung übernimmt – immer vorausgesetzt, die Veranstaltungen dürfen gemäß der dann geltenden Coronaverordnung stattfinden. Wer einen Termin reservieren wolle, könne sich an die CCS-Verwaltung wenden.

In der Vergangenheit ist schon so manches bei Großveranstaltungen im CCS schief gelaufen. Ist der Druck angesichts dessen für die jungen Gastronomen groß? Er fühle sich durch seine Arbeit in der Lanxess-Arena in Köln gut darauf vorbereitet, in die 20 000 Besucher passen, antwortet Fabian Verdenik. Er habe dort die Gastronomieangebote koordiniert. Bei seiner Ausbildung zuvor im Bella Rosa in Heubach habe er viel über den Ablauf in Restaurants gelernt. Dazu zählte auch eine Grundausbildung als Koch. Nun wolle er sich weitere Einblicke in die Küche verschaffen. Sein Partner, der 28-jährige Philipp Jordan aus Leverkusen, ist Industriekaufmann im Gastronomie- und Handelssektor. Er werde sich vorwiegend um die Verwaltung, das Personal und die Bestellungen kümmern, sich jedoch auch in jeden Bereich einarbeiten und – genau wieder Gmünder Fabian Verdenik – viel im Service und somit in Kontakt mit den Gästen sein.

Die Eventgastronomie: Die Gastronomen planen außerdem besondere Veranstaltungen wie Whisky-Verkostungen, Dinner an außergewöhnlichen Orten im Stadtgarten wie der Künstlergarderobe oder aber Kochkurse in der Stadtgartenküche.

Das Restaurant im Stadtgarten: Das Restaurant im Stadtgarten, das zuletzt Gmünderle hieß, werden die neuen Pächter voraussichtlich erst im Winter eröffnen. Bis dahin wollen sie ein Konzept erarbeiten, das funktioniert – nicht wie in der Vergangenheit aufmachen, für eine Kreativphase schließen, wieder aufmachen, sagt Fabian Verdenik. Dazu wollen der 26-Jährige und seine zwei Mitstreiter auch beobachten, was es in Schwäbisch Gmünd auf dem Markt bereits gibt. Sie können sich ein Restaurant unter dem Motto „keep green“ mit vielen veganen und vegetarischen Gerichten, aber auch mit Mahlzeiten mit Bio-Hühnchen vorstellen. Oder aber mediterrane Küche, ergänzt Hannes Barth. Oder ein gehobenes Restaurant mit Mehr-Gänge-Menüs. Auch der Name sei daher noch offen. „Ein Schickimickilokal werden wir anders nennen als ein Restaurant mit mediterraner Küche, das eher einen spanischen Namen bekommen könnte“, sagt Hannes Barth.

Wir freuen uns, wenn wir endlich starten können.“

Fabian Verdenik, Pächterteam des CCS

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