Sushi-Box begeistert Häusler

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Die Landtagsabgeordnete Martina Häusler (l.) mit den Schülerinnen und Schülern des Teams Bokkusu sowie dem betreuenden Lehrer Thomas Schäfer (3.v.r.).

Landtagsabgeordnete der Grünen sucht das Gespräch mit vier erfolgreichen Schülern des Landesgymnasiums für Hochbegabte.

Schwäbisch Gmünd. Vier Schülerinnen und Schüler des Landesgymnasiums für Hochbegabte (LGH) in Schwäbisch Gmünd haben das Interesse der Landtagsabgeordneten der Grünen, Martina Häusler, geweckt. Die Elftklässler Paulina Maier, Benjamin Wolf, Florian Walzer und Niklas Hammer hatten als „Team Bokkusu“ beim Landesausscheid von „business@school“ in Baden-Württemberg mit ihrer nachhaltigen Projektidee Erfolg: Eine biologisch abbaubare Sushi-Box aus Algen, die das heutige schädliche Plastik ersetzen.

Eine Idee, die Martina Häusler gefällt, weswegen sie um ein Treffen mit den Schülerinnen und Schülern gebeten hatte, bei dem auch der betreuende Lehrer des Teams, Thomas Schäfer, sowie Schulleiter Dr. Christoph Sauer anwesend waren. Im Gespräch mit dem Team Bokkusu äußerte die Landtagsabgeordnete ihren Respekt und ihre Anerkennung für die komplexe Ausarbeitung der Projektidee und deren Weiterverfolgung.

Des Weiteren unterhielten sich die Grüne-Politikerin und das Team über die Realisierung der technischen Machbarkeit dieser Idee und über die Pläne der Schüler nach dem erfolgreichen Wettbewerb.

Die Geschäftsidee der Schülerinnen und Schüler wurde bereits im Labor mit einem Chemielehrer getestet. „Für die praktische Umsetzung in größerem Maßstab fehlt es allerdings noch an finanziellen Mitteln, zudem müssen sich die Schüler zunächst vornehmlich um ein gutes Abitur bemühen“, so die Landtagsabgeordnete. Sie zeigte sich „positiv überrascht“ über die qualifizierte Arbeit der Schülerinnen und Schüler während der schwierigen Corona-Phase, „die sie offenbar gut meisterten“. Und Häusler weiter: „Genau solche Gründerinnen und Gründer mit vielversprechenden und nachhaltigen Ideen sind notwendig, um die ökonomische und ökologische Transformation voranzubringen“, betonte die Landtagsabgeordnete. Sie sei „gespannt auf weitere Updates und auf weitere Gespräche mit den Schülern“ und freue sich „auf Möglichkeiten, sie in Zukunft konkret und so weit wie möglich zu unterstützen“.

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