"Terrence Hill?" - Der Rechberg bleibt der Rechberg

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Schmuckfoto Rechberg
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Der spaßige Vorschlag, den Berg in „Terence Hill“ umzubenennen dümpelt bei gut 200 Unterstützern.

Schwäbisch Gmünd. Der (nicht ganz ernst gemeinte) Versuch, den Rechberg nach dem bekannten Schauspieler Terrence Hill zu benennen, wird wohl scheitern. Die Petition dafür, die ein Unbekannter unter dem Pseudonym „Swaggish Gmuend“ ins Internet stellte, verzeichnet rund vier Wochen nach ihrer Veröffentlichung 208 Unterschriften (Stand Freitagnachmittag), kaum mehr als vor zwei Wochen. Inzwischen hat sich der Urheber der Petition gegenüber dem SWR zu seiner Aktion geäußert. Und er scheint nicht sauer zu sein, dass der Rechberg Rechberg bleibt. „Mir ist es mit der Sache überhaupt nicht ernst. Wir leben in schwierigen Zeiten. Es ist für uns alle vielleicht ein bisschen witzig, wenn einer mit einem blöden Vorschlag um die Ecke kommt“, wird er von dem Sender zitiert.

Zumindest hat er mit seiner Petition Aufsehen erregt. Zum Beispiel Donzdorfs Bürgermeister Martin Stölzle meinte schmunzelnd, dass er im Falle einer erfolgreichen Petition auch den Donzdorfer Teilort Reichenbach unterm Rechberg umbenennen müsste. Gmünds Rathaussprecher Markus Herrmann sah sich zu einer umfangreichen Stellungnahme genötigt, gespickt mit Titeln von Terence-Hill-Filmen. „Es tut mir leid, dass sich die Stadt intensiv mit dem Thema beschäftigen musste“, sagt „Swaggish Gmuend“ dazu - laut SWR übrigens ein junger Mann aus Schwäbisch Gmünd. Er sagte zudem, dass er „einen seriösen Job“ habe - und deshalb weiterhin anonym bleiben möchte. ⋌Wolfgang Fischer

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