TSB Gmünd: Stillschweigen vereinbart

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Um dieses Gelände im Vordergrund des Bildes geht es: der Sportplatz des TSB östlich des Uniparks. Architekt Preiß hat diesen seit 2011 im TSB-Auftrag geplant und verkauft.
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Architekt und Vorstand des Vereins sind im Gespräch. Mitglieder werden zuerst informiert.

Schwäbisch Gmünd. Bei der Frage der offenen Rechnungen in Höhe von etwa 4,2 Millionen Euro beim TSB Schwäbisch Gmünd haben der Vorstand des TSB und der vom TSB beauftragte Architekt Christof Preiß „Stillschweigen“ vereinbart. Daran wolle er sich halten, sagte Preiß auf GT-Anfrage. Er werde informieren, falls es Neuigkeiten gebe. Dies bestätigte TSB-Vorstandsmitglied Christian Kemmer. Wenn Stillschweigen vereinbart sei, gehöre es sich, „dass sich alle Beteiligten daran halten“, sagte er auf GT-Anfrage. Diesen Aussagen voraus gingen Fragen der Gmünder Tagespost an Preiß und Kemmer, wie es bei der offenen Frage zwischen TSB und Architekt weitergehe, ob es eine Einigung zwischen Verein und Architekt gebe und ob die Rechnungen offen gelegt würden.

Desweiteren dürfte klar sein, sagte Christian Kemmer weiter, dass „als Erstes unsere Mitglieder informiert werden“. So habe der Verein dies auch „zuletzt mit unserer Mitgliederversammlung umgesetzt“. Bei dieser Versammlung vor etwa zehn Tagen war bekannt geworden, dass beim TSB Gmünd in Zusammenhang mit dem Verkauf und der Planung des Geländes in der Buchstraße Rechnungen in Höhe von etwa 4,2 Millionen Euro offen sind. 3,8 Millionen waren als Architekten- und 440 000 Euro als Anwaltskosten benannt worden. Der vom TSB beauftraget Architekt Christof Preiß hatte am Tag danach widersprochen. Der Betrag stimme „vorne und hinten nicht“, hatte Preiß im GT-Gespräch gesagt und von „Rufmord“ gesprochen. Bei der TSB-Versammlung waren etwa 110 Mitglieder anwesend. Sie hatten viele Fragen. Michael Länge

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