Tunnel wird für Demo gesperrt

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Fridays-for-future-Aktion rollt am 25 September mit Fahrrädern durch Tunnel. Zwei Stunden Sperrung.

Schwäbisch Gmünd. Der Gmünder Einhorntunnel wird am Freitag, nachmittags für etwa zwei Sunden gesperrt. Die Sperrung ist notwendig, damit Demonstranten des Aktionsbündnisses "Fridays for future" mit den Fahrrädern durch den Tunnel fahren können. Der Fridays-Aktivist Tim-Luka Schwab hat die Demo angemeldet.

Rathaussprecher Markus Herrmann bestätigt, dass die Aktion von der Stadt unter Auflagen genehmigt worden ist. Sie orientiert sich damit an einem Urteil des Verwaltungsgerichts aus dem vergangenen Jahr. Damals hatte Fahrrad-Aktivist Volker Nick eine Fahrrad-Demo durch den Tunnel angemeldet, die die Stadt untersagte. Vor dem Verwaltungsgericht erreichte Nick damals eine Genehmigung für die Aktion, sagte sie dann aber in letzter Minute doch ab. "Wir sehen es als schwierig an" bewertet Markus Herrmann die Tunnelsperrung. Die Verwaltung hätte sich mit "allen Alternativstrecken" einverstanden erklärt. Doch nach dem Gerichtsurteil aus dem Vorjahr führe kein Weg daran vorbei, die Demo zu genehmigen. Die Verwaltung geht davon aus, dass durch die Sperrung des vielbefahrenen Tunnels die Verkehrslage im übrigen Innenstadtgebiet chaotisch wird.

Wie Tim-Luka Schwab mitteilt, wird die Demo am 25. September um 14 Uhr vor dem Gmünder Bahnhof beginnen. Die Teilnehmer werden vom Westportal her durch den Tunnel fahren. Um 14.45 Uhr ist eine Abschlusskundgebung auf dem Johannisplatz geplant. Markus Herrmann erläutert, weshalb der Tunnel trotzdem ab etwa 13.30 Uhr zwei Stunden lang gesperrt werden muss: Die Zeit davor und danach sei nötig, weil das Sicherheitssystem des Tunnels herunter- und nach der Durchfahrt wieder hochgefahren werden muss. Zudem muss die Stadt vorher und nachher kontrollieren, ob möglicherweise Gegenstände auf der Fahrbahn liegen, die die Demonstranten gefährden könnten. "Mit unserer Fahrt durch den Gmünder Tunnel wollen wir ein entschlossenes Zeichen für mehr Klimaschutz setzen", begründet Schwab die Aktion. Zudem solle mit der Fahrt durch den Tunnel auf die dringende Notwendigkeit einer Verkehrswende aufmerksam gemacht werden. Schwab hat mindestens 50 Teilnehmer angemeldet, rechnet aber mit wesentlich mehr und ruft alle Interessierten zur Teilnahme auf.

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