Unterstützung für „pure Integrationsarbeit“

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Der Jugendtreff Ost wird mit 2000 Euro vom Lions Club Limes-Ostalb unterstützt.

Spende vom Lions Club Limes-Ostalb an den Jugendtreff Ost. Wie die Gelder angelegt werden.

Schwäbisch Gmünd. Der Jugendtreff Ost ist eine der ältesten offenen Jugendeinrichtungen in Schwäbisch Gmünd. Hier treffen sich, wenn gerade keine Pandemie herrscht, dutzende Kinder und Jugendliche täglich zum Spielen, Chillen. Und, das ist Einrichtungsleiter Gazmed Boci und seiner pädagogischen Mitarbeiterin Marie-Sophie Gaugele sehr wichtig, auch zur kompetenten Hausaufgabenbetreuung. Die Kinder und Jugendlichen verfügen über die unterschiedlichste Herkunft und sozialen Verhältnissen.

Die Wichtigkeit dieser Arbeit habe der Lions Club Limes-Ostalb bereits vor vielen Jahren erkannt und unterstütze den Jugendtreff regelmäßig mit Geldspenden. Am Donnerstag konnte daher der Jugendtreff Ost eine weitere Spende in Höhe von 2000 Euro aus den Händen des Club-Präsidenten Ernst Amann-Schindler, Gundi Mertens und Ellen Renz entgegennehmen. Zeitgleich konnten sich die Vertreter des Lions Club darüber informieren, was mit den bisher gespendeten Geldern geschehen ist.

Im Jugendtreff herrschte reges Treiben. Im Rahmen der Corona-Verordnungen wird hier ein tägliches Programm über die Sommerferien angeboten. Während sich die einen Kinder und Jugendlichen an den Tischen das reichhaltige „internationale Frühstück“ schmecken ließen, waren vorrangig Jungs auf dem Bolzplatz mit dem Ball unterwegs. „30 000 Euro konnten wir bisher vom Lions Club entgegen nehmen“, freut sich der Einrichtungsleiter Boci. Die Gelder werden für die Arbeit des Treffs dringend benötigt und für Spielgeräte und Einrichtungsgegenstände verwendet. Der jährliche Familienausflug von Kindern mit Eltern kann nur durch die Spenden finanziert werden, meint Boci der von rund 3000 Euro spricht, die ein Ausflug von 55 Teilnehmern in einen Freizeitpark koste. „Mit einem Jahresetat von 1000 Euro könnten wir den finanzschwachen Kindern und deren Eltern diese Abwechslung nichtbieten“. Für Ellen Renz ist die Arbeit des Jugendtreffs „pure Integrationsarbeit“, Gundi Mertens lobt nicht nur die „Projekte“ die der Treff immer „im Kopf“ hat, die hier vom Club betreute Organisation passe hervorragend in das System des Lions Club. „Hier wird ein gutes Miteinander vermittelt.“ Präsident Amann-Schindlersieht in dem Treff einen „aktiven Partner“ der in vielen Projekte, wie der Beteiligung am staufischen Weihnachtsmarkt, Geld erwirtschafte. Der Treff sei „ein Mitschaffender und nicht nur Spendenempfänger“. Boci erklärt das Geld werde gezielt für die Kids ausgegeben und sinnvoll aber doch sparsam eingesetzt. In der„generationenübergreifenden Einrichtung“, in der sich bereits die Eltern mancher Kinder aufhielten werde sichtbar, „die Gelder kommengut an“, zeigte sich Renz zufrieden. Während der Coronazeit sei der Treff, trotz Schließung, eine wichtige Stütze gewesen, erklärt eine Mutter dreier Kinder. Nachhilfe wurde online angeboten. Bastelmaterial und Ausdrucke für die Schule wurden von der Einrichtung bereitgestellt. Boci und Gaugele empfinden ihre Arbeit als Zugewinn „wir bekommen von den Kindern und ihren Familien so viel zurück“. aro

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