Verkehr läuft besser als erwartet

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Dem Brückenbelag geht's an den Kragen: am Dienstag an der Waldstetter Brücke.

Zweiter Tag der Sperrung der Waldstetter Brücke – ein Verkehrschaos bleibt auch am Dienstagmorgen aus.

Schwäbisch Gmünd. Auch im Berufs- und Schulverkehr am Dienstagmorgen hat die gesperrte Waldstetter Brücke nicht für nennenswerte Probleme im Gmünder Verkehr geführt, das ist das Fazit von Raphael Wieler vom Ordnungsamt. Wieler hat die Verkehrslage beobachtet, seit die Brücke am späten Montagvormittag komplett für den Verkehr gesperrt worden war.

Auch im Busverkehr „konnten alle Fahrpläne eingehalten werden“, sagt Wieler. Die Buslinien verkehren zum Teil weiter durch die Weißensteinerstraße und werden an der gesperrten Brücke vorbei durch die Josefstraße in die Uferstraße geleitet; andere, eher ostwärts orientierte Linien, sind in die Gutenbergstraße verlagert worden.

Mit einer Anfang-gut-alles-gut-Einschätzung hält sich Raphael Wieler allerdings noch zurück. Weil man eine Sperrung mit Umleitungen nicht statisch betrachten kann, sondern dynamisch: „Manche Leute probieren aus und fahren nicht von Tag eins ab dieselbe Route“, sagt Wieler. Weitere Verschiebungen der Verkehrsströme sind nicht auszuschließen. „Es können dann Bruchteile sein, die das eine oder andere bewirken.“ Staus zum Beispiel. Wieler: „Es ist immer noch eine Momentaufnahme. Wenn es bis zum Ende der Woche so ruhig bleibt, dann kann man wirklich sagen: Es ist gut.“

Mihm: „eine Laborsituation“

Die durch die Sperrung geschaffenen Verkehrsströme wird die Stadt noch aus einem anderen Grund genau unter die Lupe nehmen: Im Hinblick auf die Pläne zum Neubau für die Gmünder Feuerwehr südlich des alten Florian, darauf hat Baubürgermeister Julius Mihm vor Beginn der Sperrung hingewiesen. In Folge des Neubaus könnte die Parlerstraße als Verbindung in Richtung Waldstetter Brücke wegfallen. Mihm: „Dafür ist das nun eine Laborsituation.“ ⋌mü

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