Verschiedene Zahlen wegen Meldewegen

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Häufig fragen Leser nach Erklärungen für unterschiedliche Angaben zu Infektionen. Das Landratsamt erklärt diese.

Schwäbisch Gmünd. Die Frage kommt aus der Leserschaft immer wieder: Weshalb unterscheiden sich im Ostalbkreis die Inzidenzwerte, die das Landratsamt angibt, von denen, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet werden. Ein Beispiel: Vergleiche man die Fallzahlen, etwa für die sieben Tage vom 7. bis zum 13. November, weise die Gmünder Tagespost (auf der Basis des Landratsamtes) 619 Fälle aus, das RKI hingegen 409. Wie dieser Unterschied von etwa 200 Fällen zu erklären sei, fragt ein GT-Leser. Der Grund dafür seien die Infiziertenzahlen, die zugrunde lägen, sagt die Sprecherin des Landratsamtes, Susanne Dietterle. Das Landratsamt habe die "tagesaktuellen Zahlen" und gebe diese an das Landesgesundheitsamt weiter. Die Landesbehörde prüfe die gemeldeten Fälle auf Plausibilität. Dann gibt sie die Zahlen an das Robert-Koch-Institut weiter und macht dabei zu einer bestimmten Uhrzeit einen Schnitt, sagt Kreissprecherin Dietterle. So komme es zu dem Zeitverzug.

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