Verstärkte Corona-Kontrollen angekündigt

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Wir müssen uns weiter an die Regeln halten, nur so kommen wir sicher durch den Herbst und Winter, betont Gesundheitsminister Manfred Lucha
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Ministerium ordnet eine Kontrollaktion in Cafés, Restaurants und Bars an. Das gilt auch für die Stadt Gmünd.

Schwäbisch Gmünd. Angesichts steigender Corona-Fälle im Land Baden-Württemberg sollen Gaststätten, Restaurants und Cafés am Donnerstag und Freitag, 21. und 22. Oktober, verstärkt kontrolliert werden. Das teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Die Ortspolizeibehörden im ganzen Land seien dazu aufgerufen, an beiden Tagen die Einhaltung der Corona-Verordnung des Landes zu überprüfen. Im Einzelfall werden sie dabei auch von der Landespolizei unterstützt. „Wir müssen uns weiter an die Regeln halten – nur so kommen wir sicher durch den Herbst und Winter“, betont Gesundheitsminister Manfred Lucha in diesem Zusammenhang.

Auch die Stadt Schwäbisch Gmünd wird dieser Aufforderung nachkommen müssen: „Grundsätzlich sind wir dazu aufgerufen, es zu machen“, sagt Stadtsprecher Markus Herrmann auf Nachfrage. Schließlich sei es eine Vorgabe des Ministeriums. Allerdings fügt er hinzu, dass es in Gmünd – auch ohne Aufforderung seitens der Landesregierung – „schon ein paar solcher Aktionen“ gegeben habe. Speziell in Clubs und Szenekneipen in der Innenstadt. Erst jüngst bei „Musik in Gmünder Kneipen“ Anfang Oktober seien Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) verstärkt in Bars und Cafés unterwegs gewesen, um die Einhaltung der Corona-Verordnung zu überprüfen und um entsprechendes Fehlverhalten zu ahnden.

Das Ergebnis der stichprobenartigen Kontrollen: Größtenteils hätten sich die Gastronomen in der Gmünder Innenstadt bisher an die bestehenden Regeln gehalten, resümiert Markus Herrmann. Nur zwei Beanstandungen habe es seitens des Ordnungsamtes in den vergangenen Monaten gegeben. So habe zum Beispiel ein Gastronom im Außenbereich die Daten seiner Gäste nicht erfasst.

Neue Freiheiten für Gastronomen

Mit der neuen Corona-Verordnung, die am 15. Oktober in Kraft getreten ist, ermöglicht das Land weitere Freiheiten – etwa mit dem 2G-Optionsmodell für Geimpfte und Genesene, das auch in der Gastronomie angewendet werden kann. Aber: „Wir müssen sicherstellen, dass Gastwirte die Impf- oder Genesenennachweise auch tatsächlich kontrollieren und die Kontaktdaten erheben, sagt Lucha und fügt hinzu: „Wer sich an die Regeln hält, hat nichts zu befürchten.“ jas

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