Versuchte Tötung: Mann in Gmünder Asylunterkunft mit Messer verletzt

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Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge Schwäbisch Gmünd.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ellwangen/Jagst wurde Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags erlassen. 

Schwäbisch Gmünd.  Wie die Polizei mitteilt, kam es am Sonntag in einer Asylunterkunft in Schwäbisch Gmünd zu einem versuchten Tötungsdelikt. Um kurz nach Mitternacht gab es einen Streit zwischen dem 23-jährigen Beschuldigten und einem 36-jährigen Mann. Laut Polizeimeldung soll der 23-Jährige mit einem Messer auf den Geschädigten eingestochen und diesen schwer verletzt haben. Nachdem eine dritte Person weitere Übergriffe verhindern konnte, zog sich der Angreifer in sein Zimmer zurück. Dort wurde der Beschuldigte, der stark alkoholisiert war, von der Polizei festgenommen. Der 36-jährige Geschädigte, der aus Sri Lanka stammt, wurde in ein Krankenhaus gebracht und dort notoperiert.

Der aus Pakistan stammende Beschuldigte wurde einem Haftrichter vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ellwangen/Jagst wurde Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags erlassen. Der Beschuldigte wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ellwangen und der Kripo Aalen dauern an. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt der Beschuldigte als unschuldig

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