VGW beginnt mit Umbau „Schwanen“

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Der „Schwanen“ soll ein gutbürgerliches Gasthaus mit deutscher Küche bleiben.
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Das Unternehmen hat begonnen, die im Herbst 2020 erworbene Gaststätte auszuräumen.

Schwäbisch Gmünd. In die Vorderen Schmiedgasse 10 zieht wieder Leben ein. Die Mitarbeiter der Vereinigten Wohnungsbaugesellschaft VGW haben begonnen, den „Schwanen“ auszuräumen. Die VGW hat das Traditionsgasthaus der Wirtsfamilie Gloning im vergangenen Herbst gekauft. VGW-Geschäftsführer Celestino Piazza berichtete Gmünds Stadträten dieser Tage über den aktuellen Stand beim „Schwanen“.

Der „Schwanen“ soll ein gutbürgerliches Gasthaus mit deutscher Küche bleiben, sagte Piazza. Die Scheune nebenan will Piazza zu einer Art Tenne ausbauen, für Familienfeste, aber auch für ein Glas Sekt nach dem Samstagseinkauf. In die Fassade dieser Tenne in Richtung Vordere Schmiedgasse will Piazza viel Glas einfügen, um die Räume hell und freundlich zu gestalten. Dort kann sich der VGW-Chef in Zusammenarbeit mit dem Chef des Gmünder Museums, Dr. Max Tillmann, auch kleinere Ausstellungen zum Thema Stadtgeschichte vorstellen.

Im hinteren Teil des „Schwanen“-Areals soll ein Biergarten entstehen. Dazu muss ein Gebäude abgerissen werden. Insgesamt investiert die VGW auf 565 Quadratmetern Nutzfläche 1,7 Millionen Euro. Er habe auch schon einen ersten Kontakt mit einem Koch, der sich für den „Schwanen“ interessiere, sagte Piazza. Dabei ist er sich sicher, dass sich noch weitere Interessenten melden werden. Als Eröffnungstermin für den neuen „Schwanen“ hatte Piazza in früheren Gesprächen den Sommer 2022 genannt. Damals jedoch hatte er den genauen Zustand der Scheune neben der eigentlichen Wirtsstube noch nicht gekannt.

Piazza informierte zudem, dass die VGW in Verhandlungen sei über ein weiteres Gebäude in der Hinteren Schmiedgasse. Und damit einen Beitrag zum Schmiedgassen-Projekt leiste. Oberbürgermeister Richard Arnold begrüßte das Engagement der VGW, denn der „Schwanen“ sei ein „Stück Kulturgut“, ein „Stück Seele von Gmünd“. mil

Die Wirtsfamilie Gloning hatte den „Schwanen“ 1914 erworben. Andreas Gloning erhielt eine Schanklizenz. 1960 übernahm sein Sohn Helmut den „Schwanen“. Er hatte im Gasthaus „Josefle“ am Marktplatz gelernt. 1970 kam Glonings Ehefrau Emmi in den „Schwanen“. Im Oktober 2019 entschied die Familie, das Gasthaus zu schließen. Helmut Gloning feierte in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag und ist an diesem Samstag bei den Altersgenossen dabei.

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