Vier Einsätze waren nötig

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Zwei Straßen mussten freigeräumt werden nach dem heftigen Gewitterschauer vom Sonntagabend: Auf der Straße im Schießtal und zwischen Hussenhofen und Iggingen war die Freiwillige Feuerwehr im Einsatz.
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Die Bilanz der Regenfront vom Sonntagabend über Gmünd: umgestürzte Bäume, ein Keller voll Wasser und eine beschädigte Leitung.

Feuerwehreinsätze in Schwäbisch Gmünd

Unwetter in Gmünd: Die Feuerwehr im Einsatz
Unwetter in Gmünd: Die Feuerwehr im Einsatz © onw-images/Christian Wiediger
Unwetter in Gmünd: Die Feuerwehr im Einsatz
Unwetter in Gmünd: Die Feuerwehr im Einsatz © onw-images/Christian Wiediger
Unwetter in Gmünd: Die Feuerwehr im Einsatz
Unwetter in Gmünd: Die Feuerwehr im Einsatz © onw-images/Christian Wiediger
Unwetter in Gmünd: Die Feuerwehr im Einsatz
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Unwetter in Gmünd: Die Feuerwehr im Einsatz
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Unwetter in Gmünd: Die Feuerwehr im Einsatz
Unwetter in Gmünd: Die Feuerwehr im Einsatz © onw-images/Christian Wiediger
Unwetter in Gmünd: Die Feuerwehr im Einsatz
Unwetter in Gmünd: Die Feuerwehr im Einsatz © onw-images/Christian Wiediger

Schwäbisch Gmünd

Vier Einsätze insgesamt, einige umgestürzte Bäume, ein Keller voll Wasser und eine herabhängende Leitung: das ist die Bilanz der Gmünder Feuerwehr vom späten Sonntagabend, als zwei Unwetter über Gmünd gezogen sind.

Eine Viertelstunde vorher wusste Uwe Schubert, der Gmünder Feuerwehrkommandant, dass es Arbeit gibt für ihn und seine Wehrleute. Die drei Wetterapps, die er meist parallel beobachtet, hatten Regenfronten für Schwäbisch Gmünd gemeldet. „Das erste Unwetter ist durchgezogen, das zweite nach, etwa von 22 bis 22.30 Uhr, hat dann an Dynamik zugenommen“, sagt Schubert. Am Ende wurde es aber kein dramatischer Abend: „Wir sind gut davongekommen in Gmünd, in anderen Gegenden in Baden-Württemberg waren die Folgen heftiger.“

Zweimal mussten Schubert und seine Helfer wegen Bäumen oder Ästen auf der Fahrbahn ausrücken. Auf der Straße zwischen Hussenhofen und Iggingen war ein dicker Ast auf die Straße gestürzt, den zwei Feuerwehrleute von Hand schnell zur Seite tragen konnten. Mehr Arbeit war im Schießtal an der Straße nach Lindach zu tun: Dort lang nach dem Unwetter ein dicker Baum mit 40 Zentimeter Durchmesser quer auf der Fahrbahn, rund eine halbe Stunde dauerte es, ehe die Gmünder Wehr den Baum zersägt und beseitigt hatte. Nach Großdeinbach musste die Feuerwehr wegen eines unter Wasser stehenden Kellers ausrücken, rund 20 Zentimeter hoch stand dort das Wasser in einem Wohnhaus.

Reparatur durch die Stadtwerke

Der vierte und letzte Einsatz der Gmünd war in der Rechbergstraße. Dort hatte der Sturm offenbar eine Stromleitung herabgerissen, die so tief über der Fahrbahn hing, dass der Verkehr nicht mehr darunter durchfahren konnte. „Dort haben wir die Stelle abgesichert, bis die Stadtwerke das wieder repariert hatten“, berichtet der Kommandant.

Wir sind gut davongekommen in Gmünd.“

Uwe Schubert,, Feuerwehrkommandant

Bei den Einsätzen waren Feuerwehrleute aus Gmünd, Hussenhofen und Großdeinbach mit je neun Leuten unterwegs. Die Bilanz, die Schubert für den Sonntagabend zieht, lässt sich auf das ganze Jahr ausdehnen. „Gut davongekommen“, so beschreibt der Feuerwehrkommandant die Bilanz für Gmünd und Umgebung in der ersten Hälfte von 2021.

Regenradar: Um abzuschätzen, ob etwas auf ihn zukommt, schaut Gmünds Feuerwehrkommandant Uwe Schubert parallel auf drei Wetterapps. „Daraus baue ich mir dann meine eigene Vorhersage.“ Windrichtung, Regenintensität und „die Bandbreite der Zellen“ - das sind die Parameter, auf die er vor allem schaut.

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