Von der Not mit der Notdurft

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CDU fordert von Stadt Bericht über Zustand und Sanierungskosten öffentlicher Toiletten.

Schwäbisch Gmünd. Die öffentlichen Toiletten in Gmünd beschäftigen die Bürger und die Gäste der Stadt immer wieder: Jüngst kritisierten während der Corona-Pandemie Marktbetreiber und auch Marktbesucher, dass es in Gmünd zu wenig öffentliche WCs gibt, vor allem in der Zeit, als die Toilette der Volkshochschule für Wochenmarktverkäufer nicht geöffnet war. Die CDU-Fraktion im Gemeinderat hat nun von der Verwaltung einen Bericht über die Zahl der öffentlichen Toiletten in der Innenstadt verlangt. Sie will wissen, in welchem Zustand die Toiletten sind und was eine Sanierung kosten würde. Die Verwaltung hat für die Sitzung des Haushaltsausschusses an diesem Mittwoch zur Toilettenfrage und 78 weiteren Fragen Antworten vorbereitet. Danach gibt es in Gmünd fünf öffentliche Toiletten:

Das WC-Gebäude Schießtal in der Schießtalstraße 15 sei in einem „unsanierten Zustand“, die Toilette werde nur bei Veranstaltungen geöffnet.

Die Toilette im Milchgässle ist im Jahr 2010 neu gebaut worden.

Das WC in der Waisenhausgasse ist 2019 saniert worden. Die Toilette sei durch den Einbau von wasserlosen Urinalen, einer Lüftung mit Wärmerückgewinnung und Beleuchtung mit LED energetisch optimiert worden. Durch die Urinale konnten im Jahr 730 Euro Wasserkosten, 146 000 Liter Wasser und 51,1 Kilogramm Kohlendioxid eingespart werden, sagt die Stadt.

Die Toilette in der Bahnhofstraße 10 am Zentralomnibusbahnhof ZOB sei im Jahr 2019 „optisch“ saniert worden.

Die Toilette in Rechberg in der Hohenstaufenstraße 33 ist nicht saniert. Sie ist zeitweise geöffnet.

Sanierungskosten für die unsanierten Toiletten hat die Verwaltung nicht genannt. Sie weist zudem darauf hin, dass sie die Toilettenanlagen in den Friedhöfen und Bezirksämtern, die teilweise öffentlich sind, nicht erfasst hat. Michael Länge

Die Stadträte des Haushaltsausschusses werden diesen und 78 weitere Anträge an diesem Mittwoch, 23. Juni, ab 17.30 Uhr im Stadtgarten diskutieren. Eine Stunde vorher, um 16.30 Uhr, treffen sich die Stadträte des Verwaltungsausschusses. Ihnen stellt die Verwaltung ein neues Modell zur Berechnung der Kita-Gebühren vor. Dieses orientiert sich nicht am Einkommen der Eltern. Künftig soll es nur noch Beiträge für U 3 und Ü 3 geben. U 3 soll günstiger, Ü 3 um 2,9 Prozent teurer werden.

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