Vordere Schmiedgasse kontrolliert

+
Symbolbild
  • schließen

62 Verstöße gegen die neue Verkehrsführung wurden vom Ordnungsamt am Donnerstag geahndet.

Schwäbisch Gmünd. 62 Verstöße gegen die neue Verkehrsregelung stellten Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamts am vergangenen Donnerstag in der Vorderen Schmiedgasse fest. „Für die Fahrerinnen und Fahrer gibt es nun dabei ein Bußgeld von 20 Euro“, berichtet Stadtsprecher Markus Herrmann. In der Summe wurden am Donnerstag also Bußgelder in Höhe von 1240 Euro verhängt. Es soll nicht die einzige Kontrollaktion in diesen Tagen bleiben.

„Die Betroffenen zeigten sich dabei fast komplett einsichtig und wussten meist auch um den Verstoß“, führt Herrmann aus. Bereits seit dem 12. Juli ist die Vordere Schmiedgasse eine Fußgängerzone. Zwar gibt es Ausnahmen für Lieferverkehr, Anlieger und Busse.

Der normale Autofahrer muss aber draußen bleiben. „Wir hatten ja seit Beginn der Umbauarbeiten und der Neuregelung vor Ort immer wieder informiert und waren dabei mit unserem Kommunalen Ordnungsdienst über längere Zeit direkt im Gespräch mit den Fahrerinnen und Fahrern“, erklärt der Stadtsprecher. Bislang habe man ermahnt und informiert, nun werden Verstöße auch entsprechend geahndet. „Wir werden auch in den nächsten Tagen in diesem Gebiet immer wieder mal kontrollieren.“

Wer also über den Glocke-Kreisel in die Hintere Schmiedgasse einfährt, darf nicht mehr wie in der Vergangenheit in die Vordere Schmiedgasse einfahren. Darauf weisen sowohl eine durchgezogene Linie auf der Fahrbahn, als auch Schilder, die die Fußgängerzone ausweisen, hin. Autofahrerinnen und Autofahrer werden stattdessen über den Kalten Markt in Richtung Königsturm geleitet. Vom Königsturm aus kommend, können Autofahrerinnen und Autofahrer zwar noch ins Parkhaus gelangen, der Kalte Markt ist allerdings wegen einer Einbahnregelung tabu.

Die neue Verkehrsführung in den Schmiedgassen wurde wegen der Entstehung dreier Pop-up-Plätze eingeführt. Diese sind der Frauen-Platz in der Hinteren-Schmiedgasse nahe der Einfahrt, der Frey-Platz nahe der Bäckerei Frey in der Hinteren Schmiedgasse und der Fernseh-Platz, der seinen Namen wegen des Elektronikhändlers Zepf hat. OB Richard Arnold wies vor Beginn der Umbauarbeiten darauf hin, dass der Gmünder Gemeinderat den Arbeiten einstimmig zugestimmt hat.

Zurück zur Übersicht: Stadt Schwäbisch Gmünd

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL

Kommentare