Vorwürfe gegen Nanogate

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Standort von Nanogate im Industrie- und Gewerbegebiet Gügling in Schwäbisch Gmünd.

Sparkurs Der Streit beim Oberflächenbeschichter geht weiter.

Schwäbisch Gmünd. Die Fronten beim Oberflächenspezialisten Nanogate sind verhärtet. Nun erhebt die Gewerkschaft IG Metall Vorwürfe gegen die Geschäftsführung. Diese habe versucht, eine Fragebogenaktion des Betriebsrates unter den Beschäftigten zu verhindern. Darüber habe die Firmenleitung den Vertretern der IG Metall ihr "verfassungsmäßig garantiertes Zugangsrecht zum Betrieb" verwehren wollen. Das Unternehmen äußerte sich nicht zu den Vorwürfen.

„Der Arbeitgeber versucht durch seine rechtswidrigen Aktionen, den Betriebsrateinzuschüchtern und durch das Zutrittsverbot die verfassungsrechtlich geschützteArbeit der IG Metall zu behindern. Das werden wir so nicht hinnehmen", so Gewerkschaftssekretär Peter Hofer.

Seit Wochen streiten Arbeitnehmer und Arbeitgeber um die Zukunft des Nanogate-Standorts in Gmünd. Die IG Metall erklärt hierzu: "Seit Monaten warten die rund 140 Beschäftigten bei Nanogate auf eine klare Ansage der Geschäftsführung zur Zukunft." In den vergangenen Wochen seien acht Kündigungen ausgesprochen worden, zudem habe die Geschäftsführung einen weiteren Stellenabbau angekündigt. Nanogate will die Kosten senken, begründet wird dies mit der wirtschaftlichen Situation.

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