Was aus „Schwanen“, „Scala“ und „Kronprinzen“ wird

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Die städtische VGW hat das Gasthaus „Kronprinzen“ in der Hinteren Schmiedgasse 41 gekauft. Foto: Tom
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Die Vereinigte Gmünder Wohnungsbaugesellschaft VGW hat drei Gebäude in der Gmünder Innenstadt gekauft.

Schwäbisch Gmünd

Die Vereinigte Gmünder Wohnungsbaugesellschaft VGW hat das Gasthaus „Kronprinzen“ in der Hinteren Schmiedgasse gekauft. Dies bestätigte VGW-Geschäftsführer Celestino Piazza auf GT-Anfrage. Damit hat die städtische Gesellschaft nach dem Gasthaus „Schwanen“ die zweite Gaststätte im Schmiedgassenviertel erworben. Während die VGW jedoch daran festhält, im „Schwanen“ in der Vorderen Schmiedgasse die Tradition der Gastronomie zu erhalten, hat sie mit dem Gasthaus „Kronprinzen“ in der Hinteren Schmiedgasse andere Pläne.

Er wolle das Gebäude nicht abreißen, sondern sanieren, sagt Piazza. In der zweiten und dritten Etage stellt er sich Wohnraum für Studenten vor. Dies jedoch nur, wenn ein Zugang zu den Studentenzimmern außerhalb des Erdgeschosses und der ersten Etage möglich ist. Welche Pläne Piazza im Erdgeschoss und in der ersten Etage hat, will er noch nicht sagen. Dazu will er erst sicher sein, dass sich diese auch umsetzen lassen. Sicher ist, dass es im „Kronprinzen“ keine Gastronomie mehr geben soll. Ließen sich seine Pläne nicht umsetzen, sagt der VGW-Chef, wolle er in der ersten Etage ebenfalls Wohnraum schaffen.

Den „Schwanen“ will Piazza möglichst im Frühjahr 2024 wieder öffnen. Dies hänge von vielen Faktoren ab, sagt er. Im „Schwanen“ plant Piazza eine Gaststube mit deutscher Küche, eine Tenne in der Scheune nebenan mit viel Öffnung und Glas in Richtung Schmiedgasse und einen Biergarten im hinteren Bereich der Tenne. Verzögerungen habe es wegen Corona und wegen eines Krankheitsfalls unter den Mitarbeitern gegeben. Bis zum Jahresende will Piazza mit den Planungen fertig sein und dann den Bauantrag bei der Verwaltung einreichen. Ob eine Öffnung im Frühjahr 2024 klappe, hänge von der Verfügbarkeit der Baufirmen ab. Und von der Entwicklung der Baukosten. Piazza hat bei all diesen Projekten zudem immer den Zeiselberg vor Augen, wie lange es gedauert hat, bis das Vorhaben eines Gasthauses dort entschieden war. Deshalb will er beim „Schwanen“ die Nachbarn einbinden, ihnen die Pläne vorstellen, mit ihnen diskutieren, ihnen „die Angst nehmen“. In den oberen Etagen des „Schwanen“ will Piazza studentisches Wohnen einrichten und so nutzen, was die früheren „Schwanen“-Besitzer angefangen haben: die Einrichtung von Fremdenzimmern. Daraus aber war damals nichts geworden.

Beide Vorhaben, den „Schwanen“ und den „Kronprinzen“, sieht Piazza als Beitrag der VGW zur künftigen Gestaltung der Schmiedgassen. Er will diese Gebäude entwickeln und hofft darauf, „dass andere in den Schmiedgassen nachziehen“.

Keine Gastronomie mehr im „Kronprinz“.

Celestino Piazza, VGW-Geschäftsführer

VGW kauft Gebäude im Freudental 8

Die Gmünder VGW hat das Gebäude im Freudental 8 gekauft. Dort befindet sich die Café Bar „La Scala“ im Erdgeschoss. Diese solle weiterhin dort bleiben, sagt VGW-Geschäftsführer Celestino Piazza. In den oberen Etagen will der VGW-Chef Studentenzimmer einrichten. Das Gebäude im Freudental 8 komplettiere die Ecke dort, sagt Piazza. Sie sei von einem „Unort“ zu einem Anhängsel des Marktplatzes und damit zu einem schönen Ort geworden, sagt der VGW-Chef. mil

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