Weg bringt die Menschen zusammen

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Eröffnung Rundweg Sonnenhügel
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Mit der Eröffnung des Rundwegs am Sonnenhügel hat der Bürgerverein „Starkes Hardt“ eine Verbindung für die Bewohner des Quartiers geschaffen.

Schwäbisch Gmünd

Ein kleines Freudenfest am Samstag zur feierlichen Eröffnung des Rundwegs auf dem Sonnenhügel führte die Hardt-Bewohner zusammen. Am Falkenbergplatz wurde offiziell das rote Band zur Freigabe des neuen Rundwegs durchtrennt. Damit hat der Bürgerverein „Starkes Hardt“ einen weiteren Schritt in seiner Aufgabe gemeistert, die Menschen zusammen zu bringen.

Der Rundweg am Sonnenhügel verläuft in südlicher Richtung entlang der Hardtstraße, vorbei an der Pädagogischen Hochschule (PH). Unterhalb der PH-Kinderkrippe lädt eine von 14 Parkbänken zum Verweilen ein und bietet einen wunderschönen Ausblick auf den Stuifen und den Rechberg. Der Weg führt weiter in nordwestlicher Richtung auf der anderen Seite der PH vorbei am Berufsschulzentrum entlang des Waldes. Am Ende des nördlichen Teils des Weges, oberhalb des Weltgartens, bietet sich ein wunderbarerer Blick auf einen Teil der Oststadt, den Herlikofer Berg und auf ein Stück des Remstales. Nach rund 3,5 Kilometern erreicht man den Ausgangspunkt wieder.

Der barrierefreie Rundweg sei auf Wunsch der Bürgerschaft entstanden. Seine Einweihung sei ein Tag der Freude auf dem Hardt, meinte der Vorsitzende des Bürgervereins, Oliver Glass, der als Initiator den ehemaligen Vorsitzenden Hermann Schoell benennt. Den Wunsch des Zusammenwachsens der Menschen am Sonnenhügel habe der Bürgerverein gemeinsam mit der Stadt Schwäbisch Gmünd mit dem Wanderweg erfüllt. Der Weg sei wichtig, um „eine Verbindung unter den Bewohnern zu schaffen“. Es sei ein weiteres Stück Lebensqualität im Quartier dazu gekommen, freut sich Glass, dessen besonderer Dank Alexander Trautmann vom Gmünder Baudezernat galt, der in den letzten Wochen dem Verein stark unterstützt habe.

Vieles entsteht neu

Der für Rollstuhl- und Kinderwagen geeignete Weg sei für Fußgänger und Radfahrer gleichermaßen geeignet. Es biete sich auch die Möglichkeit, hier Sport zu treiben. Für den kommenden Familienpark sei der Weg die perfekte Ergänzung. Jung und Alt könnten sich hier treffen. Glass: „Die Menschen bleiben in Bewegung.“ Denn das Hardt sei in Bewegung, erklärte der Vorsitzende und verwies auf anstehende Veränderungen mit Familienpark, Europaplatz, neuen Wohnungen und Geschäften sowie der Entwicklung des Bauhofs. Vieles entstehe neu, der Bürgerverein wolle weiterhin seinen Beitrag zur positiven Entwicklung leisten.

Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold sprach von einem „besonderen Moment“ auf einer langen Wegstrecke, auf dem Bürgerschaft und Stadt bereits ein Stück erfolgreich zurückgelegt hätten. Vor 15 Jahren sei das Hardt nicht besonders „ruhmreich“ im Fokus gestanden. Erst mit Hermann Schoell sei etwas in Bewegung geraten. Mit der Gründung des Bürgervereins sei die Bürgerschaft positiv in Erscheinung getreten. Arnold: „Bürgerschaft und Bürgerverein haben in unterschiedlichen Handlungsfeldern das Hardt nachhaltig aufgewertet.“ Arnold erinnerte an die hervorragende Zusammenarbeit bei der Instandsetzung der Mariengrotte, die als erstes Projekt zu werten sei. Der Bürgerverein habe es geschafft, die Bürger erfolgreich zu motivieren und erstaunliche Wandlungen auf dem Sonnenhügel hervorgebracht. Mit dem Rundweg werde den Menschen nun die Möglichkeit für einen Aufenthalt im Grünen gegeben.

Nun müsse man nur noch das „trennende Element“ – die Oberbettringer Straße – überwinden. Der gute Zusammenhalt des Bürgervereins, der Vereine auf dem Hardt und der Stadtteilkoordinatorin Regine Schwarz beweise das „Zusammenwachsen“. Arnold erläuterte die weiteren städtischen Vorhaben. Beispielsweise soll eine Verbindung vom Himmelsgarten in Wetzgau bis hin zum Hardt geschaffen werden. Dazu soll ein Wildpflanzenpark als „Scharnier“ zwischen Oststadt und Hardt dienen.

Der Weg ist wichtig, um eine Verbindung unter den Menschen zu schaffen“.

Oliver Glass,, Vorsitzender Bürgerverein

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