Werke von Gustav Jourdan online ansehen

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Feldpostkarten von Gustav Jourdan.

Stadtarchiv stellt rund 300 Werke des Gmünder Künstlers online.

Schwäbisch Gmünd. Das Gmünder Stadtarchiv hat den Teilnachlass des in Gmünd geborenen Künstlers Gustav Jourdan (1884-1950) mit etwa 300 Zeichnungen, Porträts und Feldpostkarten aus dem Bestand der Grafischen Sammlung digitalisiert und online zur Verfügung gestellt. Die gemeinfreien Werke sind ab sofort online zugänglich, das teilt die Stadtverwaltung mit. Unterstützt wurde das Stadtarchiv bei diesem Projekt von Carlotta Pauly, die ein Freiwilliges Soziales Jahr mit Schwerpunkt Kultur im Kulturbüro absolviert.

Der bildende Künstler Gustav Jourdan wurde 1884 in Schwäbisch Gmünd geboren. Sein Vater, der Goldschmied Wilhelm Friedrich Jourdan aus Corres bei Ötisheim, heiratete in Gmünd Bertha Karoline Schmid. Gustav Jourdan ist der jüngste Sohn aus dieser Ehe. Da sein Vater früh verstarb, musste die Mutter mit ihrem kleinen Bijouterie-Geschäft in der Schreinerstraße 4 für das Auskommen der Familie sorgen. Nachdem Gustav Jourdan die Gmünder Gewerbeschule besucht hatte, studierte er an der Kunstakademie Stuttgart. Dort arbeitete er ab 1911 zunächst als Hilfslehrer und ab 1913 als Leiter. 1923 erhielt er die Professur für die Klasse für Stoffdruck, die er bis zu seiner Pensionierung 1946 innehatte. Aufgrund der Kriegsschäden in Stuttgart zog er 1944 mit seiner Frau in sein Sommerhäuschen nach Hayingen, wo er 1950 starb. Im gleichen Jahr wurde er zum Ehrenbürger der Stadt Hayingen ernannt.

Die Onlinestellung von Jourdans Werken erfolgte in Kooperation mit Wikimedia Commons. Die Digitalisate stehen unter der freien Lizenz CC-BY-SA 3.0 DE und können nachgenutzt werden. Voraussetzung ist die Nennung des Stadtarchivs Schwäbisch Gmünd als verwahrende Einrichtung sowie der jeweils gültigen Signatur des Originals.

Gustav Jourdans Werke können unter dem Link https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Gus angesehen, geteilt, heruntergeladen und nachgenutzt werden.

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