Widerstand gegen die Querdenker-Demo

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Plakate gegen die Querdenker-Demos in der Bocksgasse

Bewohner an der Bocksgasse hängen Laken und Plakate auf.

Schwäbisch Gmünd. Nach der 50. Demonstration der Querdenker 7171 bildete sich in Schwäbisch Gmünd Widerstand gegen die täglich abgehaltenen Demonstrationen. Seit dem 30. Januar hängen die Bewohner einer Wohnung am Übergang von der Bocksgasse zum Marktplatz täglich pünktlich zu Beginn der Demo mit Statements bemalte Laken und Plakate auf.

"Immer wieder geschockt"

Thematisch wird auf die Lärmbelästigung der täglichen Demo eingegangen, es wird auf die Beobachtung des Verfassungsschutzes der Querdenker 7171 hingewiesen und es wird sich für die Impfung und den Mundschutz ausgesprochen.

"Wir hören jeden Tag die Reden der Querdenker durch die Fenster und das was sie sagen schockiert mich jeden Tag wieder aufs Neue", sagt Dario Thiem. "Nach der 50. Demo war es mir und meinen Mitbewohnern wichtig, ein Zeichen dagegen zu setzen." Die Aktion brachte einen großen positiven Zuspruch, sagen die Organisatoren.

Zuspruch bekommen

Es wurde von anderen Anwohnern Farben, Laken und Pinseln gespendet, wodurch die Menge an verschiedenen Bannern und Plakaten erst möglich wurde. "Der große Zuspruch der Bevölkerung zeigt uns, dass die große Mehrheit der Gmünder nicht die Meinung der Querdenker vertritt", sagt Steffen Suer. "Der Schutz der Schwächsten unserer Gesellschaft ist wichtiger als meine Freiheit, beim Einkaufen keine Maske tragen zu müssen. Die Corona-Maßnahmen schützen genau diesen von der Pandemie am meisten betroffenen Teil unserer Gesellschaft."

Die Organisatoren der Aktion bedanken sich für die große Unterstützung der Schwäbisch Gmünder Bevölkerung.

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