Wie die Staufersaga weitergehen soll

+
Staufersaga

Verein blickt zurück und freut sich auf die Veranstaltungen im kommenden Jahr.

Schwäbisch Gmünd. In diesem Jahr konnte die Mitgliederversammlung des Staufersaga-Vereins unter Berücksichtigung aller Corona-Regeln in der Bernhardushalle in Weiler stattfinden. Vorsitzender Richard Arnold erinnerte an die Gründung vor zehn Jahren unter Stephan Kirchenbauer-Arnold und hob die Bewegung hervor, die daraus entstand. Nach dem Totengedenken gab es Berichte über vergangene und künftige Projekte.

Fünfknopfturm: Gundi Mertens, stellvertretende Vorsitzende, berichtete von der Öffnung des Fünfknopfturmes am 12. Mai. Es bedurfte einiger Vorbereitungen, um den Turm für Besucher zugänglich zu machen. Unter anderem wurde von Josef Stampfer und Rolf Friedl eine Holzplatte zum Schutz für die Falkenfamilie in der fünften Ebene installiert. Die drei großen Stauferbilder, eine Leihgabe der Familie Gerhard Schwarz, wechselten von der dritten Ebene des Fünfknopfturms in den Prediger-Innenhof. Der Gmünder Neustart am 27. Juni wurde auch am Fünfknopfturm zelebriert. Konni Mangold organisierte ein mittelalterliches Treiben zusammen mit der szenischen Lesung „Barbarossa und die Wäscherin“ mit Barbara Reik. Mittelalterliche Gewerke zeigten einige Vereinsgruppen, wie Speckstein-Schnitzen, Bändchenweberei und Kettenhemd-Herstellung.

Am 18. September gab es einen Auftritt mit dem Ensemble der Zisselberg-Zeisigen unter der Leitung von Barbara Weller. Für das kommende Jahr plant Gundi Mertens ein kleines Musikfestival, mit Beteiligung aller Musik- und Tanzgruppen des Vereins am Fünfknopfturm.

Staufersaga-Weihnachtsmarkt: Laut Gundi Mertens wird dieser nach den Vorgaben der Touristik und Marketing GmbH und der geltenden Corona-Verordnung stattfinden. Der gesamte Aufbau des Weihnachtsmarktes orientiert sich am Vorgehen von 2019 mit Getränkehäuschen, zwei Geschenkehäuschen sowie dem Verköstigungshaus von Yunus Emre. Es werden textile Geschenke aus der Gewandmeisterei angeboten, sowie Objekte aus Holz und staufische Produkte. Als Highlight wird eine Holzkrippe mitgroßen Figuren zu bestaunen sein. Die von Josef Stampfer und Rolf Friedl hergestellte Krippe wird gegenüber dem Getränkehäuschen aufgebaut. Ebenfallsgeplant ist die Adventsfeier des Staufersaga-Vereins am 17. Dezember mit Gedenken an Stephan Kirchenbauer-Arnold.

Die Passionsspiele: Matthias Ihden stellte sein neues Theaterstück „die Passionsspiele“ vor, die im April 2022 im Schönblick veranstaltet werden. Er lud alle Mitglieder dazu ein, bei diesem Historienspiel mitzumachen. Ebenso angesprochen waren die Gewandmeisterei und das Maskenbild.

Ein wichtiger Punkt war die Ankündigung der Europäischen Staufertage vom 7. bis 10. Juli 2022. Zusammen mit dem in diesem Jahr abgesagten Städtepartnerschaftsjubiläum soll gefeiert werden. Ein neues Bühnenstück wird im Stadtgarten gespielt. Eine Theaterbühne ist zwischen Rokokoschlösschen und dem Haus an der Rems vorgesehen. Pat Mueller, Gerburg Maria Müller sowie Michael Schaumann als Regisseure werden dieses neue Projekt umsetzen. Mueller berichtet, es wird eine neue Geschichte sein, die im nächsten Jahr erzählt wird. Die Saga endete im Original mit einem Amulett, das ganz am Ende von dem Zeitreisenden hochgehalten wurde mit den Worten: „Es kommt die Zeit für den, der fällt, zu steigen, und Zeit gibt es, zu sprechen und zu schweigen.“ Mit diesem Amulett soll das neue Stück „Momente der Staufersaga – eine zauberhafte Zeitreise“beginnen. Pat Mueller und Michael Schaumann warben dafür, dass jeder ein Gewand anziehen und mitspielen kann. Gebraucht werden neue Leute, die Kinder der Saga von 2012 sind inzwischen erwachsen. Es muss keine komplette Rolle übernommen werden. Auch mit den Schulen soll kooperiert werden. Interessenten werden eingeladen, sich beim Verein zu melden. Die aktive Probenphase wird im Mai/Juni sein.

Kassenbericht und Wahlen

Schatzmeister Alexander Koller stellte den Kassenbericht für die Jahre 2020 und 2021 vor. Kassenprüfer Steffen Alt erklärte, dass keine Beanstandungen festgestellt wurden. Die Vorstandsmitglieder wurden ebenfalls einstimmig gewählt: Vorsitzender Richard Arnold, zwei stellvertretende Vorsitzende, nämlich Gundi Mertens und Jürgen Musch, Schatzmeister Alexander oller und Schriftführerin Sonja Westphal. Als Kassenprüfer wurden neu in den Vorstand Ursula Elrefaey und Dieter Ellinger gewählt.

Zurück zur Übersicht: Stadt Schwäbisch Gmünd

Mehr zum Thema

Kommentare