Wildernde Hunde im Stadtteil Zimmern

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Symbolbild Hund

Der städtische Vollzugsdienst wird verstärkt diesen Bereich kontrollieren

Schwäbisch Gmünd. Wie die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd mitteilt, wurden im Stadtteil Zimmern in den vergangenen Wochen mindestens zwei Schafe von wildernden Hunden gerissen. Der zuständige Jagdpächter hat ein gerissenes Kamerunschaf erst vor einigen Tagen in Zimmern aufgefunden.

Der städtische Vollzugsdienst wird daher verstärkt diesen Bereich kontrollieren. Das Rechts- und Ordnungsamt weist darauf hin, dass Hunde, die zum unkontrollierten Hetzen oder Reißen von Wild oder Vieh neigen, als gefährliche Hunde im Sinne der Polizeiverordnung Baden-Württemberg über das Halten gefährlicher Hunde gelten und besonderen Halterpflichten unterliegen. Darüber hinaus wird für solche Hunde der erhöhte Steuersatz, dem auch die sogenannten Kampfhunderassen unterliegen,erhoben. Nach aktueller Rechtsprechung mehrerer Verwaltungsgerichte reicht hierzu bereits ein einmalig festgestellter Vorfall, bei dem ein Hund beim Hetzen oder Reißen von Wild angetroffen wird, aus. Das Rechts- und Ordnungsamt appelliert daher an die Hundehalter, ihre Hunde ordnungsgemäß und stets unter Kontrolle zu führen.

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