Zum ersten Geburtstag „Wochen der Nachhaltigkeit“

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Zu den „Wochen der Nachhaltigkeit“ gehört auch eine Kampagne zur E-Mobilität.
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Gmünds Amt für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung will „Motor“ sein für Verwaltung und Bürger.


Schwäbisch Gmünd. Das kann Franka Zanek jetzt schon sagen: Ihr erstes Jahr als Leiterin des Amtes für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung war ein „tolles und ein spannendes“. Ende Juli gibt es dieses neue Amt ein Jahr lang. Mit ihrem vierköpfigen Team hat die Amtsleiterin zu diesem ersten Geburtstag Großes vor: Sie planen vom 8. September bis zum 27. Oktober „Aktionswochen zu nachhaltigem und klimafreundlichen Leben in Schwäbisch Gmünd“. Dazu haben sie ein Bündel an Ideen entwickelt, das Zanek am Dienstag, Veränderungen vorbehalten, im GT-Gespräch vorstellte. Den Auftakt wird am 8. September ein Vortrag von Professorin Dr. Martina Hofmann von der Hochschule Aalen machen. Unter dem Titel „Nachhaltige Kommune - was bedeutet das?“ wird sie an der Gmünder Volkshochschule das Thema der Nachhaltigkeitswochen in Gmünd umreißen. 

Gemeinsam mit dem Gmünder Handels- und Gewerbeverein wird das Amt zu diesem Auftakt eine Initiative für den GD-Chip starten. Dieser ist seit Herbst 2021 einen Euro wert und kann im öffentlichen Nahverkehr, bei Taxifahrten, in Parkhäusern und auf öffentlichen Parkflächen genutzt werden. Gleichzeitig gibt es eine ÖPNV-Kampagne und eine Social-Media-Kampagne zur E-Mobilität. 

Zwischen dem 16. und dem 23. Sepetmber bringt sich Gmünd in die Europäische Mobilitätswoche ein. Dazu gehören Aktionen wie der Park(ing) Day in der Brandstatt mit „bunten Flächen statt grauem Parkplatz“ oder die Aktion „Auto abGEHben“ der Stadträtinnen und Stadträte. Es wird eine Radtour durch die Stadt geben. Und eine Radschnitzeljagd. Die Stadtwerke werden sich in diese Mobilitätswoche mit Sonderangeboten für Carsharing einbringen. 

Zum nachhaltigen Gmünd gehören unzählige weitere Aspekte, die das Amt für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung mit verschiedensten Angeboten anreißt: Stephanie Adler vom „regional & unverpackt“ wird nachhaltiges Einkaufen vorstellen. Michael Weber vom Schlatthof wird zum Tag der offenen Tür auf den Bauernhof einladen. Baubürgermeister Julius Mihm stellt Perspektiven der Stadtentwicklung vor. „regional & unverpackt“, der Weltladen, der Bund der Deutschen Katholischen Jugend und der Stadtjugendring organisieren in der Volkshochschule einen Kleidertausch für Erwachsene. Das Energiekompetenzzentrum EKO aus Böbingen wird auf dem Wochenmarkt Energieberatung anbieten. Dies sind nur einige wenige Angebote dieser Nachhaltigkeitswochen. 

Blickt Franka Zanek auf das zurückliegende Jahr, so gehörten zu ihren Aufgaben nicht nur Klimaschutz und Nachhaltigkeit, sondern auch Bürgerbeteiligung. Für diese werden aktuell die Agenda-Arbeitskreise wiederbelebt, solche wie der Agenda-Arbeitskreis Mobilität und Verkehr und der Agenda-Arbeitskreis Stadtentwicklung. Zudem hat das Amt viele Steuerungsgruppen auf den Weg gebracht: für ÖPNV, für den Ausbau erneuerbarer Energien, für den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Um breit in die Bereiche der Verwaltung hineinwirken zu können, ist Zanek in allen Dezernentenrunden dabei. Denn sie und ihr Team wollen dort „Motor“ und „Berater“ für die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz sein. Und dabei auch Gmünds Bürger mitnehmen.


Zu Franka Zaneks Team gehören Mobilitätsmanagerin Anja Tamm, Klimaschutzmanagerin Chiara Kriz, Inga Adam für kommunale Entwicklungspolitik und Lorena Briciu, Kommunikation und Assistenz der Leitung. 

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