Wofür Gmünd 2022 / 2023 Geld ausgibt

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Gmünds Stadtspitze stellt am Mittwoch den Entwurf für Gmünds ersten Doppelhaushalt vor.

Schwäbisch Gmünd. Gmünds Stadtspitze wird am kommenden Mittwoch im Gemeinderat den Finanzplan für die Jahre 2022 und 2023 vorstellen – und damit die Richtung, wofür die Stadt im laufenden Jahr und im kommenden Jahr Geld ausgeben will. Denn die Stadt präsentiert den Stadträten am Mittwoch erstmals einen Haushaltsentwurf für zwei Jahre. Mit einem Doppelhaushalt fällt viel Arbeit nur einmal an. Dies gebe den Ämtern Luft, mehr Investitionen anzupacken, hatte Gmünds Stadtkämmerer René Bantel bereits im November erläutert.

Bantel gab den Stadträten im November einen ersten Ausblick auf diese beiden Jahre. Er konnte damals darauf verweisen, dass Gmünds Finanzen sich im Corona-Jahr 2021 besser entwickelt hatten als erwartet. Denn die Stadt rechnete im November bei den Gewerbesteuereinnahmen mit einem Plus von vier Millionen Euro. Die Stadt hatte mit 24 Millionen Euro Gewerbesteuer kalkuliert, sie wird voraussichtlich bei 28 Millionen Euro landen, sagte der Stadtkämmerer im November. Im Haushaltsjahr 2021 wollte die Stadt Investitionen in Höhe von 31,2 Millionen Euro tätigen. Zum Jahresende 2021 werde die Stadt bei 15 bis 16 Millionen Euro landen, sagte Bantel im November und begründete dies damit, dass viele Maßnahmen personell nicht umgesetzt werden könnten.

Bantel gab im November schon einen Ausblick auf die Investitionen für 2022 und 2023. Im November lagen diese Schätzungen für 2022 bei 25 Millionen Euro und für 2023 bei 27,5 Millionen Euro. 12,6 Millionen Euro davon sollen bis 2027 in Abschnitten in den „Florian“ am Sebaldplatz fließen. 2,5 Millionen Euro will die Stadt für die Rauchbeinschule ausgeben, 3,6 Millionen Euro für das Kinderhaus „Kunterbunt“, das abgerissen und neu gebaut werden soll.

Den Haushaltsentwurf für die Jahre 2022 und 2023 hat die Verwaltung einmal mehr mit den Stadtteilen vorbereitet. Die Ortschaftsräte sollten benennen, welche Maßnahmen und Investitionen ihnen in ihren Stadtteilen wichtig sind. Was davon umgesetzt werden soll, erläutert Oberbürgermeister Richard Arnold am Mittwoch in seiner Haushaltsrede. Michael Länge

Der Haushalt für 2022 und 2023 ist der erste Tagesordnungspunkt der Gemeinderatssitzung am kommenden Mittwoch, 9. Februar, um 16 Uhr im Peter-Parler-Saal des Stadtgartens.

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