Woha und Salvatorvilla - wie weiter?

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Im Bauausschuss geht's auch um die Schmiedgassen und den Familien- und Freizeitpark Hardt.

Schwäbisch Gmünd. Drei spannende Themen im Bauausschuss am kommenden Mittwoch: Die Stadtverwaltung wird mit der Stuttgarter Stadtentwicklungsgesellschaft STEG einen Bericht über das Woha-Areal geben. Die STEG hat das Gebiet im Auftrag der Stadt untersucht und wird erläutern, was an dieser zentralen Fläche in der Innenstadt denkbar ist. Bislang waren Wohnungen und Geschäfte im Gespräch. Im Vorfeld gab es eine gemeinsame Begehung der Flächen mit den Eigentümern. Die Grundstücke Marktplatz 6, Radgäßle 6 und Kornhausstraße 1 des Woha-Areals sind in privatem Besitz. Ob die Besitzer bei einer Umgestaltung als Investoren an Bord bleiben oder die Flächen verkaufen, ist offen. Die gesamte Fläche, zu der auch ein städtischer Teil gehört, umfasst etwa 2920 Quadratmeter.

Den Stadträten präsentieren wird die Verwaltung den aktuellen Stand bei den Schmiedgassen. Dort will die Verwaltung drei „Verweil- und Wohlfühlplätze“ gestalten: den Frey-Platz bei der gleichnamigen Bäckerei, den Fernseh-Platz beim ehemaligen Fernsehtraditionsgeschäft und den Frauen-Platz am östlichen Eingang der Hinteren Schmiedgasse. Zudem gibt es diese Idee für eine veränderte Verkehrsführung: Die Hintere Schmiedgasse bleibt Zufahrtsstraße zur Innenstadt, der Verkehr wird über den Kalten Markt. weitergeführt, der Kalte Markt wird dabei zur Einbahnstraße in Richtung Königsturm. Die Vordere Schmiedgasse soll vom Modehaus Dietrich bis zur Ausfahrt aus dem Parkhaus CityCenter zur Fußgängerzone werden. Die Stadträte des Ausschusses werden dies diskutieren, nicht jedoch entscheiden.

Auf die Tagesordnung zurück kehrt die Salvatorvilla 20. Diese will der Schorndorfer Investor Gerald Feig sanieren. Er will die Villa restaurieren und im ehemaligen Pflegeheim fünf Wohnungen einrichten. Die benachbarte Salvatorstraße 22 soll abgerissen werden. Geplant sind zudem drei Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage direkt an der Salvatorstraße, ein überdachtes Teehaus im Salvatorpark für die Bewohner und öffentliche Veranstaltungen an bis zu 20 Tagen im Jahr und die „Sicherung des Parkgeländes zwischen dem Kreuzweg und der Salvatorstraße mit der Erhaltung der prägenden Bäume“. mil

Die Sitzung des Bauausschusses beginnt am Mittwoch, 30. Juni, um 16 Uhr im Stadtgarten.

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