Zeiselberg: Rutsche bleibt gesperrt

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Die Rutsche am Zeiselberg bleibt gesperrt.
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Nach dem Unfall am Sonntag prüft die Stadt mit dem TÜV und dem Hersteller, was geändert werden muss.

Schwäbisch Gmünd. Einsatzkräfte rückten an diesem Sonntag aus, um ein kleines Kind aus dem Turm der Zeiselberg-Rutsche zu befreien. Es hatte sich in den Gitterstäben des Turms eingeklemmt und konnte sich nicht mehr selbstständig befreien. Laut Gmünds Stadtsprecher Markus Herrmann sei es dabei "glimpflich ausgegangen" und es kam zu keinen Verletzungen. Doch kam es an der Rutsche am Zeiselberg schon öfters zu Unfällen? Dabei wurde diese im Vorfeld der Remstal-Gartenschau im vergangenen Jahr doch gerade für Kinder aufgestellt.

Markus Herrmann klärt auf. "Wir hatten bisher noch keine Unfälle an der Rutsche", sagt er. "Wir freuen uns wirklich, dass es gut ausgegangen ist und entschuldigen uns für den Vorfall", sagt der Stadtsprecher. Dennoch sei die Stadt besorgt. "Die Rutsche wurde vom Technischen Überwachungsverein (TÜV) zertifiziert und von dem Hersteller konstruiert, nichts desto trotz kam es zu diesem Vorfall", sagt Markus Herrmann. Aus diesem Grund setzen die zuständigen Mitarbeiter der Stadtverwaltung sich nun mit dem TÜV und dem Hersteller zusammen, um über die Probleme zu diskutieren und diese zu beheben.

Rutsche vorerst geschlossen

Um das Kind bei dem Einsatz zu befreien, mussten die Rettungskräfte die Gitter des Turms aufschneiden. Wegen des entstandenen Schadens bleibe die Rutsche nun vorerst geschlossen. "Wir hoffen, dass dieser Schaden zeitnah behoben werden kann", sagt Herrmann. Um zukünftige Unfälle zu vermeiden, "schauen wir, wo das Problem lag und werden es anschließend beheben", sagt Markus Herrmann. Wann die Rutsche am Zeiselberg wieder geöffnet ist, sei noch unklar.

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