Zur Not wird der Alois eben herausnehmbar

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Beim Ortstermin am künftigen Alois-Standort (v.l.): Robert Frank, Ralf Schamberger, Alina Kleesattel (Ordnungsamt), Andreas Futter, Petra Büttner und Harald Quicker. Foto: Tom
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Das Alois-Anforderungsprofil und die Frage nach dem endgültigen Standort der Statue.

Schwäbisch Gmünd. Da wird er hinkommen, der Alois: unter den Johannisturm. Beim Ortstermin auf dem Marktplatz sollte der Standort gefunden werden, wo der Namensgeber der Altersgenossen-Hymne künftig als Statue seinen Platz hat. Doch ganz genau können es die AGV-Vertreter und Verantwortlichen der Stadt noch nicht sagen.

„Wir müssen noch einige Punkte durchgehen“, sagt Robert Frank, der beim Treffen dabei war. Franks Job als Event-Manager ist es sicherzustellen, dass sich künftig Marktstände und Alois nicht in die Quere kommen. Dann müsse es noch der Denkmalschutz gutheißen. Die Feuerwehr-Durchfahrt darf nicht gefährdet sein. Nächster Punkt im Alois-Anforderungsprofil: Er soll einer Ausweitung der Außenbewirtschaftung nicht im Weg stehen. Der Wunsch-Standort für die AGV wird's wohl nicht, räumt Harald Quicker vom AGV-Dachverband ein. „Wir werden Kompromisse machen müssen“, sagt er. Die AGVler hätten sich den Alois mit mehr Abstand zur Kirche gewünscht, als es jetzt möglich erscheint. „Zwei mögliche Standorte haben wir nun definiert, mit denen wir leben können“, sagt Quicker. Wie er genau aussehen wird, der Alois, das wollen die AGVler demnächst im Atelier des Künstlers Andreas Futter besprechen, der Entwürfe zum Ortstermin mitgebracht hatte. Die Standortfrage soll in zwei Wochen geklärt sein, so Quicker. Falls doch nicht alle Anforderungen unter einen Hut zu bringen sind, gibt’s einen Plan B. „Dann machen wir die Statue eben herausnehmbar - wie das Kunstwerk vor dem Prediger“, sagt Frank. Quicker: „Das wäre für uns denkbar, wenn er im Winter etwa beim Weihnachtsmarkt nicht da ist.“ Bernd Müller

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