Zusammenkommen auf dem Weindorf im Remspark

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Der Veranstalter und auch die vielen Besucher sind sehr zufrieden mit dem Verlauf des dreitätigen Weindorfs im Stadtgarten. Foto: Tom
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Das Schwäbisch Gmünder Weindorf im Remspark kommt gut an. Viele Besucher nutzen die Vielfalt an Wein und Essen und genießen die Gemeinschaft.

Schwäbisch Gmünd

Suchend schauen die Vier umher, in den Händen hält jeder ein Weinglas. „Da drüben ist gut“, sagt einer und geht voraus, „tolle Musik“, lobt sein Hintermann und die beiden Frauen nicken zufrieden. Wie die vier Freunde haben sich viele Besucher am Samstagabend auf dem Gmünder Weindorf versammelt.

Am letzten Abend des dreitägigen Fests im Remspark zeigt sich Sridevan Sriskandarajah zufrieden: „Besonders gestern war es richtig gut, da war alles voll“, erzählt der Veranstalter von GS Gastronomie. Er lehnt am Eingang der Villa Hirzel und schaut umher. Tische und Bänke werden von Bühne, Ständen und Foodtrucks umrahmt. „Mir gefällt der Standort hier richtig gut“, sagt Sriskandarajah. Und das nicht nur, weil der Pächter der Villa Hirzel hier direkten Zugang hat. „Die Atmosphäre ist schön, außerdem ist man nahe am Fluss und im Grünen.“

Seine Mitarbeiterin Lena Maier ergänzt: „Und die Leute sind einfach gut drauf.“ Die Leiterin der kaufmännischen Abteilung schaut gerade in einem der Verkaufsstände vorbei, in denen traditionell die Fußballer der Sportfreunde Lorch ausschenken. „Die Villa Hirzel ist einer unserer Sponsoren und so kooperieren wir zusammen“, erklärt Vorstandsmitglied Dennis Mathussek. Insgesamt 30 Aktive, Jugendtrainer und AH-Mitglieder helfen mit.

An einem Tisch in der Nähe sitzen Valentin und Anja mit Yannick und Jennifer samt deren Kindern Milena und Silas. „Schön ist es hier, sehr nett“, loben Valentin und Anja, die ihre Waldstetter Freunde eigens hier getroffen haben. Sie selbst stammen aus Weinstadt. „Mir gefällt die große Auswahl, sowohl bei den Weinen als auch beim Essen“, betont Valentin. „Ich denke, wir werden im Laufe des Abends noch einiges ausprobieren“, bestätigt auch Yannick.

34 unterschiedliche Sorten stehen zum Angebot, hatte Sriskandarajah erzählt, viele von Winzern aus der Gegend, aber auch Erzeugnisse aus Italien oder Frankreich. Er verriet, dass bisher hauptsächlich Weißwein geordert wurde. Irmgard hat Roséwein in ihrem Glas, vor ihrer Freundin Heidi steht gar ein Saftmixgetränk. „Wir sind nicht so die Weinkenner“, verraten die beiden Gmünderinnen, sie sind wegen des gemütlichen Zusammensitzens hier. „Wer weiß, wann wir das wieder machen können“, sagt Heidi und verweist auf die ungewisse Situation wegen Corona. Sie freue sich immer, wenn in Gmünd etwas geboten wird: „Und es darf auch gerne wieder mehr sein.“

Schön beisammensitzen, das genießen ein paar Tische weiter auch Uwe, Inge, Anja und Gerald. „Wir waren letztes Jahr schon hier und uns hat‘s gefallen“, erzählt Inge. Was gefällt? „Das ganze Ambiente“, meint Uwe, schaut umher und sagt: „Letztes Jahr saßen wir hier noch im T-Shirt.“ Der Regenguss am Nachmittag hat für Abkühlung gesorgt, die meisten tragen Jacke.

Kein Problem, meinen die Vier, und betonen ebenfalls, dass sie solche Möglichkeiten vor dem Herbst noch nutzen wollen. Uwe hat aber auch Kritik: „Die Preise finde ich ziemlich überzogen.“ Doch damit müsse man heutzutage auf Festen rechnen.

Weindorf

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