Zwei Kindergärten wegen Corona zu

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Die evangelische Kindertagesstätte Topolino auf dem Hardt ist derzeit geschlossen, weil ein dreijähriges Kind Corona hat.
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Ein dreijähriges Kind ist positiv getestet worden. Seine Mutter ist Erzieherin. Ihr Testergebnis steht noch aus. Falls die Geschwister infiziert sein sollten, wären Schulen betroffen.

Schwäbisch Gmünd

Wegen des Corona-Virus sind aktuell zwei Gmünder Kindertagesstätten geschlossen: die Kita Topolino auf dem Hardt und der Kindergarten Brücke in der Weststadt. Das teilte Oberbürgermeister Richard Arnold am Mittwoch den Stadträten im Bau- und Umweltausschuss mit. Vergangene Woche seien in Schwäbisch Gmünd sieben Infizierte registriert gewesen, am Mittwochmorgen sei eine Familie hinzu gekommen, sodass es nun 13 Fälle seien.

Ein dreijähriges Kind, das die Kita Topolino auf dem Hardt besucht, sei positiv auf Covid-19 getestet worden, berichtete Klaus Arnholdt, Leiter des städtischen Amts für Bildung und Sport. Daher sei die Gruppe, in die das Kind geht, vorerst geschlossen. Auch die zweite Gruppe der Einrichtung sei zu, weil die evangelische Kirchengemeinde als Träger nicht ausreichend Personal für den Betrieb habe.

Die Mutter des Kindes arbeite als Erzieherin im evangelischen Kindergarten Brücke in der Weststadt, erklärte Klaus Arnholdt, weshalb auch diese Einrichtung vorsorglich geschlossen sei. Das Ergebnis des Corona-Tests der Mutter stehe noch aus. Genauso das Testergebnis der Geschwisterkinder. Falls die Geschwister mit Covid-19 infiziert sein sollten, wären eine Grundschule und eine weiterführende Schule betroffen. "Je nach Testergebnis müssen wir entscheiden, wie es weitergeht", sagte der Schulamtsleiter.

Beim Gedanken an den Herbst kann einem schon bange werden.

Richard Arnold, Oberbürgermeister

Ab kommendem Montag starte der Betrieb in Schulen und Kindertagesstätten ohne Abstand und mit voller Besetzung. Umso wichtiger sei, die Kontakte nachvollziehen zu können.

Es werde nun immer wieder passieren, dass die Stadt mit solchen Fällen umgehen müsse, prognostizierte Oberbürgermeister Richard Arnold: "Wir wissen es nicht einzuschätzen, welche Auswirkungen es haben wird, wenn die Urlaubssaison kommt." Da könne schon der Besuch in Berlin ausreichen. "Danach bist du auf einem Kindergeburtstag in Bettringen und singst womöglich noch Happy Birthday – dann sind am Ende alle happy", kommentierte der OB ironisch. Und wieder ernst: Dass jetzt im Sommer alle draußen seien, wirke dem Virus entgegen. Doch "beim Gedanken an den Herbst kann einem schon bange werden".

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