Stadtwerke Gmünd: „Jeder Kunde wird informiert“

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Gmünder Gaskunden bekommen demnächst Post: Der Preis steigt weiter.
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2,419 Cent pro Kilowattstunde: Was die Stadtwerke jetzt tun - und was auf ihre Kunden zukommt.

Schwäbisch Gmünd. Die Zahl ist raus, einige Details der Gasumlage bleiben weiter unklar - auch für die Stadtwerke Gmünd und ihre Kunden. Wie die Abrechnung der staatlich verordneten Zusatzkosten für die Gmünder Gaskunden laufen wird, kann Pressesprecher Steffen König aber jetzt schon sagen: „Die 2,419 Cent pro Kilowattstunde werden dem Arbeitspreis zugeschlagen“, so König.

Umlage auf Preis draufgesattelt

An den Abrechnungsmodalitäten ändert sich im Grunde nichts, nur dass der Preis pro Kw/h steigt. Die Abschlagszahlungen der Kunden würden entsprechend der neu hinzugekommenen Zusatzkosten erhöht, „parallel zum Gasbezugspreis“, sagt König – die Kunden selbst müssen in dieser Hinsicht nichts unternehmen.

Für die Stadtwerke bedeutet das, demnächst viele tausend Briefe auf den Weg zu schicken; rund 8000 Kunden beziehen Erdgas von den Stadtwerken. „Jeder Kunde wird informiert“, im Schreiben soll auch ein neuer Abschlagsplan enthalten sein.

Noch nicht alles geklärt

Ganz genau steht die Preiserhöhung aber noch nicht fest, weil noch zwei Zahlen zur Umlage fehlen, so erläutert König: „Die 2,419 Cent waren die Beschaffungsumlage, in einigen Tagen wird noch eine Gasspeicherumlage bekannt gegeben.“ Die werde aber lediglich „nullkommairgendwas“ Cent betragen, so König.

Was die Stadtwerke und damit ihre Gas-Abnehmer weiterhin nicht wissen: Ob auch Kunden mit Festpreisverträgen die Umlage bezahlen müssen. Das sei nach wie vor ungeklärt: „Stand heute gibt es keine Regelung“, sagt König. Es müsse wohl eine – juristisch wasserdichte - Abwägung zwischen Vertragsgültigkeit, also Rechtssicherheit und dem Solidaritätsprinzip gefunden werden. ⋌Bernd Müller

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