Statt ins Hotel in die Justizvollzugsanstalt

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Heike Blum ist nach Gotteszell gekommen, "wie die Jungfrau zum Kind", erzählt sie selbst. Sie wollte Hauswirtschafterin werden, die einzigen freien Stellen waren jedoch in einem Hotel in Köln und in der Gmünder Justizvollzugsanstalt (JVA).

Heike Blum ist nach Gotteszell gekommen, "wie die Jungfrau zum Kind", erzählt sie selbst. Sie wollte Hauswirtschafterin werden, die einzigen freien Stellen waren jedoch in einem Hotel in Köln und in der Gmünder Justizvollzugsanstalt (JVA). Heike Blum stammt aus dem Gmünder Raum und war schon immer heimatverbunden, daher war die Wahl schnell getroffen. 1983 begann sie ihre Ausbildung zur staatlich geprüften Hauswirtschafterin in der JVA und merkte dabei, dass ihr auch der Justizvollzugsdienst liegt. So sattelte sie diese Ausbildung oben drauf und arbeitete in verschiedenen Hafthäusern. Mittlerweile ist die 56-Jährige stellvertretende Bereichsdienstleiterin in der Untersuchungshaft und seit der Corona-Pandemie vor allem auf der Quarantänestation im Einsatz.

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