Stetige Nachfrage nach neuem Bauland in Herlikofen

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Große Nachfrage nach neuem Bauland herrscht im Herliköfer Gewerbegebiet „Neugärten“, dort sind beispielsweise gerade die Bauarbeiten der Firma Eichele in vollem Gange.
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Im Bereich Wohnen und Gewerbe tut sich 2022 einiges im Gmünder Stadtteil. Zuversicht herrscht im Ortschaftsrat vor.

Schwäbisch Gmünd-Herlikofen

Nach wie vor ist der Bedarf an Bauland in Herlikofen groß. Sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich. Diese Feststellung traf Ortsvorsteher Thomas Maihöfer in seinem Rückblick auf das vergangene Jahr in der Sitzung am Dienstag.

„In vollem Gange“ seien derzeit bereits die Bauarbeiten für neue Gebäude der Firma Eichele, die nun, nach der Ansiedlung ihrer Firma Rohrbau, auch den gesamten Tiefbaubetrieb von Untergröningen nach Herlikofen verlegen wird. Es gehe um eine Fläche von 5000 Quadratmetern, informierte Maihöfer. Ebenfalls „starkes Wachstum“ zeige die Firma PLD. Anfragen weiterer Interessenten lägen vor.  Ebenso wie die ersten Bauanträge von privaten Häuslebauern für das Gebiet „Gmünder Feld III“. Maihöfer betonte, dass Erhalt und der Ausbau der Herliköfer Infrastruktur durch die Bereitstellung von Gewerbe- und Wohnbauplätzen nach wie vor „oberste Priorität“ habe.

Maihöfers Ausführungen konnte man entnehmen, dass sich trotz Corona-Pandemie 2021 einiges getan hat im Gmünder Stadtteil. So gab es neue Baumpflanzungen an der Gemeindehalle und am östlichen Ortsrand, wurden zwei neue Hundetoiletten erstellt, zeigte sich, dass familiäre und nachbarschaftliche Strukturen am Ort bestens funktionieren, und als Höhepunkt beschrieb der Ortsvorsteher die Sanierung der Straße am Herlikofer Berg. Zwei Monate früher als geplant konnte diese wichtige Strecke wieder freigegeben werden.

Personelle Änderungen gab es für die Pestalozzischule und die Theodor-Heuss-Schule. Melanie Kuhn und Claudia Kruspel stehen nun an deren Spitzen. Maihöfer kündigte an, dass Claudia Kruspel in der nächsten Ortschaftsratssitzung am 15. Februar um 19 Uhr offiziell vorgestellt wird.

Probleme bei starkem Regen

Ebenfalls in dieser Sitzung werden Vertreter der Stadt erwartet, die Stellung nehmen zu den Problemen in den Straßen rund um die Gemeindehalle. Denn bei starkem Regen laufen bei diversen Anliegern der Burgholzstraße, sowie der Straßen „Im Stöckach“ und „Im Weidach“ die Keller voll. Davon Betroffene waren bereits am Dienstag zu Gast in der Ortschaftsratssitzung. In deren Namen erinnerte Ortschaftsrat Günter Linek an das Problem. Maihöfer wiederum machte klar, dass ihm für diese Problematik das nötige Fachwissen fehle. Daher habe er die entsprechenden Amtsleiter eingeladen. Er sagte zu, dass nach deren Sachvortrag eine Bürgerfragestunde sei, in der die Betroffenen das Wort erhalten. Linek brachte zudem das Anliegen von Anwohnern, etwa auf Höhe der Bäckerei Wendel und beim Gasthaus „Hirsch“ vor, die über den Lärm klagen, der beim Überfahren der gepflasterten Bereiche entstehe. Maihöfer war dies bekannt: „Wir haben vier Stellen.“ Er machte jedoch wenig Hoffnung auf baldige Lösung des Problems. „Das muss im Haushalt angemeldet werden.“ Da nun ein Doppelhaushalt komme, könne dieses Problem erst 2024 angemeldet werden. Die Anlieger wünschen, dass das Pflaster durch einen Bitumenbelag ersetzt wird. „Schnell geht da gar nichts“, bedauerte der Ortsvorsteher.

Freie Hand für Vereinsvorstände

In der Hoffnung, dass die Corona-Pandemie in diesem Jahr endlich vorübergehe, wünschte sich Maihöfer weiterhin engen Zusammenhalt. „Wenn wir uns gegenseitig unterstützen, können wir einiges auf die Beine stellen“, unterstrich er. Vereine, die ihre Mitgliederversammlung abhalten möchten, sollen sich an ihn oder ans Bezirksamt wenden. Die Gemeindehalle werde dafür zur Verfügung gestellt.  „Ich gebe jedem Vorstand freie Hand.“

Bauland hat oberste Priorität.“

Thomas Maihöfer,, Ortsvorsteher

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