Guten Morgen:

Steuern und  Relativität

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Wolfgang Fischer

Wolfgang Fischer über die Pflicht zu einer neuen Steuererklärung und das zweite Blatt.

Same procedure as every year: Wieder  lag  der Grundsteuerbescheid der Stadt Schwäbisch Gmünd im Briefkasten.  Alarmiert hat mich allerdings das zweite Blatt in dem Kuvert, unterzeichnet von Gemeindetag, Städtetag und Finanzministerium. Ich  sei verpflichtet, steht da,   in diesem Jahr über die Grundsteuer, die ich an die Stadt zahle, eine Steuererklärung an  die Landesfinanzverwaltung - sprich ans Finanzamt - abzugeben. Eine Steuererklärung für die Steuer? Na ja, bei einer Summe im zweistelligen Bereich dürfte auch die Erklärung recht einfach ausfallen, war meine erste Hoffnung.  Die  hielt nicht lange. Schon im nächsten Absatz  wird  angekündigt, dass  die Finanzverwaltung irgendwann in den nächsten Monaten Erläuterungen und Ausfüllhilfen zur neuen Steuererklärung  zu veröffentlichen gedenke. Wird wohl doch was Größeres. Unter anderem müssen wir Bürger unseren Bodenrichtwert mitteilen. Den legt die jeweilige Stadt und Gemeinde fest. Wohl im Sommer kann ich ihn dann  auf einer Internetseite  des Finanzministeriums ablesen und via Erklärung der Finanzverwaltung mitteilen.  Das Ressort von  Finanzminister Bayaz lässt mich   wissen, das Ganze sei „relativ unbürokratisch“. Es ist eben so eine Sache mit der Relativität.

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