Suppenstern wird dauerhaft

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Suppenstern
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Stadt macht den Lernort im Himmelsgarten zu einer stetigen Einrichtung. Weitere Geldgeber gesucht.

Schwäbisch Gmünd. Der Suppenstern im Himmelsgarten wird eine dauerhafte Einrichtung. Das hat der Verwaltungsausschuss des Gemeinderats am Mittwoch beschlossen. Die Stadt trägt die dafür anfallenden Personalkosten von 55 000 Euro sowie die Betriebskosten von etwa 30 000 Euro. Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd hat zugesagt, für die kommenden drei Jahre ein Fünftel der Personalkosten zu tragen. Ein Teil der Personalkosten wird bereits der Friedensschule als wichtiger Kooperationspartner angerechnet. Daneben will die Stadt weitere Geldquellen suchen.

Der Leiter des Amts für Bildung und Sport, Klaus Arnholdt, erinnerte daran, dass der Suppenstern seit der Landesgartenschau 2014 immer von Jahr zu Jahr fortgeführt wird. Die Initiatorin Margarete Schnürle-Baier leiste dort hervorragende Arbeit.

Diese Meinung vertrat auch der Ortsvorsteher von Rehnenhof/Wetzgau, Johannes Weiß, dessen Ortschaftsrat diesen Vorschlag ebenfalls einstimmig unterstützt hatte. Kinder lernten dort ganz praxisnah, wie Lebensmittel entstehen und wie sie verarbeitet werden. „Die dürfen dort auch mal im Dreck wühlen“, sagte er als Beispiel. Er forderte die Ausschussmitglieder auf, für diese Einrichtung Planungssicherheit zu schaffen.

Das taten die Ausschussmitglieder denn auch einstimmig und Sprecher aller Fraktionen äußerten großes Lob für Margarete Schnürle-Baiers Arbeit. Bedauert wurde lediglich, dass die Stadt die Kosten bislang fast alleine trägt. Klaus Arnholdt informierte, dass eine Förderung vom Bund beantragt sei. OB Richard Arnold bedauerte, dass das Land das Projekt zumindest bisher noch nicht unterstützt. Auch der Landkreis soll um eine Unterstützung angegangen werden, der beteilige sich an vielen Stellen. Schließlich besuchten immer wieder Gruppen auch aus anderen Gemeinden den Suppenstern. Im vergangenen Jahr nahmen nach Angaben der Verwaltung mehr als 3300 Kinder, Jugendliche und Besucher an den Angeboten des Suppensterns teil. ⋌Wolfgang Fischer

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