IM Blick Die Aussicht auf neue Gespräche in sachen TSB Gmünd

Trotz offener Fragen das Beste für den Sport

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Wolfgang Fischer

Die Hoffnunglebt wieder, dass der Weg des TSB Schwäbisch Gmünd zu seinem neuen Sportzentrum doch nicht durch die Gerichtssäle führt. Martin Bläse hat erreicht, dass die Kontrahenten in dieser Geschichte - Vereinsvorstand, Rechtsanwalt, Architekt, Stadtverwaltung - sich doch noch mal an einen Tisch setzen und eine Einigung im Streit um Honorare und Zusagen suchen.

Wenn dieser erneute Anlauf Erfolg hat, profitieren alle Seiten davon. Wer den meisten Nutzen daraus ziehen würde, bleibt offen. Denn offen bleiben viele Fragen, Das liegt auch an den zahlreichen Gerüchten, die in Sachen TSB durch Gmünd schwirren - von wem auch immer in die Welt gesetzt.

Für die Mitglieder und die Öffentlichkeit wäre es interessant gewesen, wenn ein Richter geprüft hätte, ob von Anwalt und Architekt nachprüfbare Honorarforderungen vorliegen, ob womöglich der frühere Vorstand diese Forderungen tatsächlich bereits bestätigt hat. Ob allerdings das Gericht diese Aufklärungsarbeit tatsächlich geliefert hätte, bleibt vielleicht ebenfalls dahingestellt.

Wenn sich die Kontrahenten tatsächlich außergerichtlich einigen, hat das auf jeden Fall für den TSB den Vorteil der raschen Klarheit. Ein Gerichtsstreit könnte diese Klarheit über die Finanzlage des Vereins und das Sportzentrum womöglich um Jahre hinauszögern, der Ausgang wäre zudem ungewiss. Deshalb: Auch wenn viele Fragen offen bleiben, wäre im Sinne des Gmünder Sports eine Einigung das Beste. ⋌Wolfgang Fischer

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