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Tücken stecken im Konkreten

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Michael Länge
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Michael Länge zum Doppelhaushalt und der Linie der Stadt für 2022/23.

Raus aus der Pandemie. Mit Mut. Das Bräsige hinter uns lassen. Sagt Oberbürgermeister Richard Arnold. Wer will das nicht. Höchstens die Pandemie. Nichtsdestotrotz: Arnold ist einmal mehr der Mutmacher, den Schwäbisch Gmünd aus vergangenen Jahren kennt. Der die Stadt mit zwei Gartenschauen auf Vordermann gebracht hat. Wir müssen uns, sagt der OB, wieder neu erfinden. Stimmt. Der große Bogen dafür, der stimmt auch. Weiter Einwohner gewinnen. Neue Jobs mit neuen Produkten schaffen. Die Vorzeichen aber sind 2022 andere als 2014 und 2019: Der Klimawandel steht über allem. Wer Jobs schaffen will, braucht Flächen. Wer Wohnungen bauen will, braucht Bauplätze. Die Tücken dabei liegen nicht im großen Bogen. Sondern im Konkreten. In der einzelnen Investition. Im einzelnen Baugebiet. Wer jüngst Diskussionen im Rat verfolgt hat, weiß, dass Stadträte bei Flächenverbrauch sensibler sind. Dies bedeutet: Stadt und Stadträte werden um Entscheidungen ringen. Sie müssen dabei wissen: Wirtschaftlicher Erfolg und Klimaschutz gehen nur Hand in Hand. Und brauchen immer wieder auch den Kompromiss.

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