Geistlicher Impuls

Über die echte Freude

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Vieles lastet uns in diesen Tagen schwer auf der Seele. Ganz aktuell denken wir auch an die vielen Narren, die sich coronabedingt höchstens medial erfreuen können.

Vieles lastet uns in diesen Tagen schwer auf der Seele. Ganz aktuell denken wir auch an die vielen Narren, die sich coronabedingt höchstens medial erfreuen können. Auch wenn Faschingsveranstaltungen praktisch nicht möglich sind, darf die Freude im Leben doch nicht zu kurz kommen. Im Psalm 51 spricht der Beter zu Gott: "Gib mir wieder die Freude deines Heils, rüste mich aus mit dem Geist der Großmut" (V 14). Echte und tiefe Freude kann man also nicht produzieren, sie muss uns geschenkt werden. Für den gläubigen Menschen ist Gott die erste und letzte Quelle seiner Freude. Wir dürfen uns zutiefst darüber freuen, dass er uns ins Leben gerufen hat. Wir dürfen uns zutiefst darüber freuen, dass er uns persönlich kennt. Wir dürfen uns zutiefst darüber freuen, dass sein Geist uns befähigt und talentiert. Und wer von solcher Freude erfüllt sein kann, der sollte auch den Rat von Friedrich Nietzsche, einem engagierten Religionskritiker, durchaus beherzigen: "Das beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen, ist, beim Erwachen daran zu denken, ob man wenigstens einem Menschen an diesem Tag eine Freude machen könne." Dekan Robert Kloker

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