Guten Morgen: Lars Reckermann über eine öffentliche Entschuldigung

Über zickige Ehemänner

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Chefredakteur Lars Reckermann

In der Videoreihe #jewawi wandern Aki und ich durch die Region. Dabei necken wir uns zuweilen. Dafür gab es jetzt einen Rüffel. Reckermann

Oha, da gab es gleich mehrere Rüffel für die Video-Wanderung von meiner Frau und mir durch das Wental. Fangen wir mit der Kritik einer Kollegin und eines Kollegen an. Wenn ich nach einer Wanderung öffentlich den Wunsch nach einer zuckerfreien Brause formuliere und nicht nach einem kühlen Gerstengetränk käme das auf der Ostalb nicht so gut an. Verstanden. Liebe Ostalb-Brauereien: Ich kann allen versichern, dass ich nach der Wanderung auch eine Halbe aus der Region getrunken habe. In den Videos zicken meine Frau und ich uns zuweilen an, liebevoll natürlich … Das ist mehr ein Necken. Dennoch war eine Zuschauerin böse auf mich, weil ich meine Frau „zickig“ genannt habe. Im Ruhrgebiet, wo unsere Wurzeln liegen, hat das Wort keine böse Bedeutung. Dennoch: Ich solle mich bei meiner Frau „öffentlich“ entschuldigen. Schatz: „Entschuldigung“. Das Wental habe ich im Video zudem mit einem kurzen „e“ ausgesprochen, wie im Wort „denn“. Es heißt natürlich richtig Wental, mit langem „e“ wie im Wort „den“. Wie? Sie kennen das Video gar nicht? Zu sehen auf dem YouTube-Kanal dieser Zeitung oder unter diesem Text. Wenn es Ihnen gefällt, müssen Sie gar nichts machen. Net bruddelt isch gnug globt. Habe ich das so richtig geschrieben?

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