Überraschung nach dem Streichkonzert

+
Musikschule: Überraschung nach dem Streichkonzert

Ehemaliger Kulturamtsleiter Klaus Eilhoff schenkt der Musikschule eine Violine.

Schwäbisch Gmünd. Mit dem berühmten Kanon in D von Johann Pachelbel wurde das Publikum in der Städtischen Musikschule von einem Orchester, in dem die großen und die kleinen Schülerinnen und Schüler samt ihren Lehrkräften zusammen musizierten, begrüßt.

Fachbereichsleiterin und Geigenlehrerin Sigrun Plocher leitete das Orchester. Mit einer Bearbeitung eines langsamen Satzes aus Antonin Dvoraks „Neuer Welt“ ging es besinnlich weiter, gefolgt von einem schwungvollen Traditionals. Solistische Beiträge zeigten das hohe Niveau der Schülerinnen der Geigenklassen.

Auch die Kontrabässe waren mit einem Trio tieftönig vertreten. Florian Bony und seine Schüler beeindruckten mit Virtuosität in zwei Jazzklassikern. Mit sonoren Klängen glänzte das groß besetzte Celloensemble.

Frank Grossmann verlässt mit diesem Auftritt nach vielen Jahren die Musikschule zum Ende des Schuljahres, somit war dies der letzte Auftritt des verdienten Cellisten. Das Publikum dankte ihm, stellvertretend für Generationen Schülern und Eltern, mit langanhaltendem Applaus. Allerdings musste das Oboenkonzert, bei dem das Orchester „nur“ begleitet hätte, nach wenigen Takten wegen eines technischen Defektes an der Oboe abgebrochen werden.

Musikschulleiter Friedemann Gramm versprach die Aufführung für das Adventskonzert. Im letzten Werk des Abends durfte dann Jule Stemmler, Violine, für den Solisten einspringen. Bravourös meistere sie diese unerwartete Herausforderung.

Und zum Abschluss gab es dann noch eine Überraschung: Klaus Eilhoff, der frühere Pressesprecher und Kulturamtsleiter, schenkte die Violine seiner verstorbenen Gattin dem Förderverein der Musikschule, der das Instrument jungen Talenten zur Verfügung stellen wird. Der Dank der Musikschule und vieler künftiger Schülerinnen und Schüler ist Klaus Eilhoff sicher.

Zurück zur Übersicht: Schwäbisch Gmünd

Kommentare