Guten Morgen: Wolfgang Fischer über Freundeskreise im Zeitalter von out-of-the-box-thinking

Unbreak my Albturm

Gmünd ist eine Stadt, die an Traditionen festhält. Darum gibt es sie hier noch: althergebrachte Einrichtungen wie Freundeskreise. Ob solche Kreise in der globalisierten Welt Zukunft haben, muss bezweifelt werden. Schauen wir als mahnendes Beispiel auf die Internationale Bauausstellung (IBA), die 2027 in Stuttgart stattfinden soll. Deren Freundeskreis heißt „IBA'27 friends“.

Und die Stadt Gmünd möchte dort nicht etwa Mitglied werden, sie möchte „Friend“ (interessanterweise großgeschrieben) werden, wie der betreffenden Vorlage für die Ausschusssitzung am Mittwoch zu entnehmen ist. Die jährliche Einzahlung von 1500 Euro heißt immer noch Mitgliedsbeitrag. Für Aufsehen wird bei der Bauausstellung sicher Gmünds Beitrag „Unbreak my Hardt“ sorgen, den die Stadt für die Ideensammlung IBA-Netz (auffällig: deutsch) anmelden möchte. Sie wissen , dieser Plan fürs östliche Hardt. Die Verantwortlichen im Gmünder Rathaus sehen die Anmeldung als out-of-the-box-thinking, zu deutsch als kreatives Denken. Mit diesem Beitrag kann Gmünd hoffentlich mithalten mit Anmeldungen anderer Städte. Fellbach zum Beispiel präsentiert „Agriculture meets Manufacturing“. Ganz spannend wird, wie Heubach abschneidet mit dem Beitrag „Albturm“.

Zurück zur Übersicht: Schwäbisch Gmünd

Kommentare