Kommentar:

Unerträglich

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Länge

Michael Länge über Querdenker-Aktionen vor Schulen.

Ja, womöglich knallen bei Stefan Schmidt die Champagnerkorken. Und, ja, es ist eine Gratwanderung. Eine, der sich auch die Redaktion der Gmünder Tagespost wieder und wieder stellt: Werden Themen durch zu viel Raum in der Zeitung aufgewertet? Nach vier Aktionen vor Gmünder Schulen haben wir uns entschieden, diesen viel Raum zu geben. Weil Stefan Schmidt und weitere Demonstranten Grenzen überschritten haben.

Einmal mehr. Wir erinnern uns: Kundgebungen vor Seniorenheimen mit Megafon und „Corona-Plandemie“-Plakaten, die alte Menschen verunsichern. Eine geplante, dann aber doch unterlassene Demonstration vorbei am Haus der Landrats. Die nicht wenige als subtile Bedrohung des Landrats und seiner Familie gesehen haben. Und nun die Aktionen vor Schulen. Unter den Schülern Grundschüler. Aufwertung hin, Aufwertung her: Dies sind Beispiele, die eine Positionierung fordern. Die Demonstranten reizen. Sie überreizen. Dies sind Versuche der Einschüchterung. Unerträglich und beschämend.

Mehr zum Thema: Querdenker-Aktionen an Schulen sorgen für Aufsehen

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