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Väter können nicht Weihnachten

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Andrea Grötzinger über die großen und kleinen Wünsche der Großen und Kleinen.

Weihnachten steht vor der Tür. Während die Erwachsenen versuchen, gerade so die Kurve zu kriegen, um im Supermarkt zwischen Bio-Salat, Wurst und vierlagigem Klopapier den Kaffee im Angebot nicht zu vergessen, hat diese ganze Sache um Weihnachten für viele Kinder noch einen anderen Stellenwert. Ehe aber die Kinderaugen beim Auspacken von Geschenken leuchten, schreiben viele Kleinen in der Adventszeit ihre Herzenswünsche an den Weihnachtsmann oder das Christkind. Aber da gibt es keine Zeit für sinnloses Geplauder! Während der Bub der Einfachheit halber auf seinen riesengroßen Zettel "Alles, aber wirklich alles von Lego" schreibt, überlegt sich der Vater, ob es nicht am einfachsten wäre, gleich die ganze Firma Lego zu kaufen. Die Tochter des Hauses gibt sich da schon bescheidener: "Ich möchte nichts. Nur ein Pferd zu Weihnachten!" Das ist für den liebenden Vater die einfachste Sache der Welt: "Die letzten Jahre gab es an den Feiertagen zwar immer eine Gans, aber Rituale können ja auch einmal geändert werden!"

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