Vandalismus: Himmelsstürmer bleibt geschlossen

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Himmelsstürmer.

Unbekannte Täter haben vier Feuerlöscher geleert. Hinzu kommen Schmierereien.

Schwäbisch Gmünd-Wetzgau. Kaum hat die Turmsaison beim Himmelsstürmer nach zweijähriger Corona-Schließung wieder begonnen, sehen sich die Verantwortlichen des Freundeskreises Himmelsstürmer gezwungen, den Aussichtsturm wieder zu schließen. Das teilt Vereinsvorsitzender Dr. Werner Schlummer am Samstagmittag mit. Grund dafür seien Vandalismus und verheerende Schmierereien. Nach Hinweisen des benachbarten Spielegolf-Betreibers habe er am Freitagabend verwüstete Stellen im Turm vorgefunden. Unter anderem haben unbekannte Täter vier Feuerlöscher geleert, deren Löschmaterial nun auf etlichen Plattformen des Turms verstreut sei. Hinzu kommen Schmierereien auf Tafeln und Wänden.

Kopfschüttelnd dokumentiert der Vorsitzende diese Auswüchse von Vandalismus. „Natürlich haben wir gleich die Polizei informiert, die den Sachverhalt vor Ort aufgenommen hat,“ erläutert der Vorstand das Geschehen. Ob polizeiliche Ermittlungen Erkenntnisse zum Tathergang und zu den mutmaßlichen Tätern liefern werden, bleibe nun abzuwarten, ergänzt Schlummer. Auf jeden Fall müssen die beschädigten und beschmutzten Stellen gründlich gereinigt werden. Dies werde einige Tage in Anspruch nehmen, bittet der Vorsitzende um Verständnis.

Beim weiteren Vorgehen denkt er auch daran, dass das Löschmaterial fachmännisch von der Feuerwehr entsorgt werden soll. Entsprechende Kontakte zur Freiwilligen Feuerwehr Wetzgau sind hergestellt. Auch diese Maßnahme werde nicht von heute auf morgen geschehen können. „Wenn wir das Wahrzeichen im Himmelsgarten wieder öffnen können, werden wir dies natürlich unverzüglich bekannt geben,“ teilt Werner Schlummer mit.

Feuerlöscher im Himmelsstürmer.
Der Zugang zum Turm bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

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