Vermisstensuche auf 30000 Quadratmetern

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Erfolgreiche Prüflinge mit Prüferteam und Prüfungsorganisator: Prüferin Silke Lipps (MHD Freiburg), Dorothee Wohlfarth mit Kaya, Prüferin Ulrike Springob (MHD Besigheim), Christian Stölzle mit Nala, Prüfungsorganisator Tina Rösch, Michael Berger mit Emma, Steffen Schaal mit Jake, Ramona Heissenberger mit Filou und Helmut Schreiner mit Blacky.

Die Malteser-Rettungshundestaffel freut sich über sechs neue geprüfte Teams.

Schwäbisch Gmünd. Ein Kind kommt vom Spielen nicht mehr nach Hause. Ein alter Mensch hat sich verirrt, jemand läuft nach einem Unfall verwirrt davon – in all diesen Fällen ist die Malteser-Rettungshundestaffel gefragt. Die Retter sind schnell alarmiert und 365 Tage im Jahr, Tag und Nacht, einsatzbereit.

Bevor ein Rettungshunde-Team allerdings einsatzbereit ist, muss es sich einer speziellen Prüfung stellen und diese alle 24 Monate wiederholen. Unter den aktuell besonderen Voraussetzungen stand nun bei der Malteser Rettungshundestaffel die Erstprüfung der Einsatzfähigkeit für sechs Teams an.

Um einen sicheren Ablauf zu gewährleisten, begann die Prüfung am frühen Morgen für alle Beteiligten mit einem Corona-Schnelltest. Im Anschluss daran wurden alle Teilnehmer mit dem Hygienekonzept vertraut gemacht und es konnte mit dem theoretischen Fachfragentest gestartet werden, der von allen Hundeführern erfolgreich bestanden wurde. Im Anschluss stellten sich die Teams der Verweisprüfung, bei welcher die Hunde auf der Freifläche ihr Anzeigeverhalten im Falle eines Fundes zeigen müssen. Darauf folgt die Gehorsamsprüfung, bei der die Teams auf sauber ausgeführte Grundkommandos wie „Sitz“, „Platz“, „Steh“, auf eine zuverlässige Ablage sowie ein gutes Sozialverhalten gegenüber Menschen und Hunden geprüft werden.

Bevor es für die Rettungshundeteams auf zur Vermisstensuche geht, müssen alle vorherigen Teile bestanden worden sein. Die Vermisstensuche führte die Teilnehmer in ein rund 30000 Quadratmeter großes Waldgebiet im Hölltal, wo zunächst das Prüferteam Ulrike Springob und Silke Lipps mit der Prüfungsorganisatorin Tina Rösch eine Waldbegehung durchführte und in diesem Gebiet zwei Versteckpersonen auslegte. Beide Personen müssen von den Teams innerhalb 20 Minuten gefunden und angezeigt werden.

Zur Prüfung gehört außerdem die korrekte sanitätsdienstliche Versorgung der gefundenen „Patienten“, die wegen der aktuellen Corona Lage nur in der Theorie ausgeführt wurde.

19 geprüfte Suchteams

Alle Teams die zur Prüfung antraten meisterten ihre Aufgaben und wurden von den Prüfern. Die Malteser Rettungshundestaffel Schwäbisch Gmünd ist nun mit 16 geprüften Flächensuch-Teams sowie 3 geprüften Mantrailing-Teams weiterhin ideal für Einsätze aufgestellt.

Link: Unter rettungshunde.gmuend@malteser.org kann man Kontakt aufnehmen - und vielleicht zum Schnuppertraining kommen.

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