Vom Seegrund frisch aufs Feld - Schlamm aus dem Schießtal dient als Humus

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Aktuelle Fotos vom Schlamm vom Schießtalsee

Traktoren laden mit ihren Anhängern derzeit den ausgebaggerten Schlamm vom Schießtalsee ab

Erdbewegung Wer in diesen Tagen auf den Feldern zwischen Zimmern, Beiswang und Buch unterwegs ist, hat eine Prise ähnlich wie am Watt an der Nordsee in der Nase. Hier laden Traktoren mit ihren Anhängern derzeit den ausgebaggerten Schlamm vom Schießtalsee ab. Auf den Feldern wirkt der Schlamm, der vorab auf Schadstoffe geprüft worden ist und vollkommen unbedenklich ist, wie guter Humus. Rund 3000 Kubikmeter Schlamm werden in den nächsten drei, vier Wochen vom Grund des Sees entfernt. Es sind Sedimente, die in den letzen 25 Jahren nach und nach angeschwemmt worden sind. Ohne das Abbaggern der meterdicken Schlammschicht wäre die geplante Renaturierung des Schießtalsees, die im kommenden Frühjahr geplant ist, nicht möglich. Die Ausbagger-Aktion, die im letzten Winter mit 5000 Kubikmeter Aushub gestartet war, kostet insgesamt rund eine halbe Million Euro. ⋌Foto: jul

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