Geistlicher Impuls

Von einem Miteinander sprechen

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Wer die Gebote hält und halten lehrt, wird groß sein im Himmelreich. (Mt 5, 19b) – eine Aussage, die wir im heutigen Tagesevangelium nachlesen können.

Wer die Gebote hält und halten lehrt, wird groß sein im Himmelreich. (Mt 5, 19b) – eine Aussage, die wir im heutigen Tagesevangelium nachlesen können. Aber was heißt das für uns? Wenn ich heute in Gmünd umhergehen würde und nachfragte, welche Antwort würde ich erhalten? Wenn einer mir etwas von den zehn Geboten sagt, wäre ich schon stolz. Inhaltlich wird es dann schon schwieriger. Und überhaupt: Sind das für mich noch Orientierungswerte? Und doch hat sich ein Großteil des christlichen Abendlandes in seiner gesellschaftlichen Entwicklung darauf aufgebaut, auch unser Grundgesetz. Gebote sind die Regeln für ein Leben im Miteinander, und zwar im Guten. Aber es wird immer schwieriger diesen Geboten zu folgen, wenn wir uns nur noch auf uns selber konzentrieren, und uns aus dem Blick verlieren. Dass es um ein Wir und nicht um ein Ich geht, wenn wir von einem Miteinander sprechen. Von Dietrich Bonhoeffer stammt folgendes Zitat: "Es gibt kaum ein beglückenderes Gefühl, als zu spüren, dass man für andere Menschen etwas sein kann." Geben wir uns heute einmal Zeit, darüber nach zu denken. Pfarrer Markus Schönfeld

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