Feuerwehr und Bezirksamt – eine Planung soll zwei Probleme in Weiler lösen

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Auf diesem Gelände könnte der Neubau für Feuerwehr und Bezirksamt entstehen.
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Ein gemeinsamer Neubau für Feuerwehr und Bezirksamt am Ortseingang wird angestrebt. 

Schwäbisch Gmünd-Weiler. Weiler braucht ein neues Feuerwehrhaus an anderer Stelle als bisher. Aber auch das Bezirksamt des Teilortes ist derzeit nicht optimal untergebracht. Deshalb möchte die Stadtverwaltung beide Probleme mit einem Schlag lösen und ein Verfahren für einen gemeinsamen Neubau starten. Gebaut werden soll auf den Hutwiesen, am Ortseingang aus Richtung Unterbettringen auf der rechten Seite. Am Mittwoch wird das Vorhaben im Bauausschuss des Gemeinderats öffentlich vorberaten. 

12 000 Quadratmeter

Auf der rund 12 000 Quadratmeter großen freien Fläche zwischen der Landesstraße und dem Strümpfelbach könnte die Stadt aus ihrer Sicht gleich mehrere Ziele erreichen:

Die Feuerwehr ist derzeit in einem Gebäude nahe der Grundschule untergebracht - allerdings nicht sehr gut, wie die Verwaltung informiert: Das Gebäude sei in einem schlechten Zustand, es fehlen Parkplätze und Sanitärräume. Zudem sei der derzeitige Standort aus einsatztaktischer Sicht nicht optimal. 

Das Bezirksamt von Weiler ist derzeit in einem Wohnhaus untergebracht, die Räume sind nur eingeschränkt nutzbar und nicht barrierefrei.

In einem gemeinsamen Neubau auf den Hutwiesen sollen die Unzuänglichkeiten beider Einrichtungen behoben werden, zudem seien Synergieeffekte nutzbar. Vom neuen Standort aus könnte die Feuerwehr-Abteilung Weiler ihr gesamtes Einsatzgebiet in kurzer Zeit erreichen, das sei bei mehreren Suchläufen festgestellt worden Zudem wäre auf dem Gelände auch Platz für mögliche künftige Erweiterungen vorhanden. Als zusätzlichen Effekt sieht die Verwaltung die Möglichkeit, auf dieser Fläche auch ein Mischgebiet für den örtlichen Bedarf von Handwerkerfirmen auszuweisen.

Biotope im Blick

Die Fläche, die nun überplant werden soll, würde zum Bach und zum Ortsrand eingegrünt. Zudem werde darauf geachtet, dass die Biotope am Bach erhalten werden und die Bebauung in genügendem Abstand erfolgt. Auch für eine bessere Ableitung von Oberflächenwasser bei Starkregen soll gesorgt werden. Die Stadt weist ausdrücklich darauf hin, dass das Gelände im kommenden Flächennutzungsplan bereits als Planungsfläche eingestuft sei. ⋌Wolfgang Fischer

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